Kategorie: Archiv

  • Erste Herren im Derby gegen Angermund nicht zu bremsen – 33:22

    Erste Herren im Derby gegen Angermund nicht zu bremsen – 33:22

    Warum nicht immer ist man nach dem Derby gegen Angermund als Anhänger des TVR geneigt zu fragen. Beim 33:22 (17:9) Kantersieg am Samstagabend ließen die Grün-Weißen den Gästen aus Angermund nicht den Hauch einer Chance. Von der ersten Minute an war der TVR überlegen und fuhr somit einen deutlichen Start-Ziel-Sieg ein. Die Zuschauer im gut besuchten Europaring hatten wie auch beide Trainer mit einem solch deutlichen Verlauf des Derbys nicht gerechnet, zumal Angermund auf Platz fünf rangierend als Favorit ins Spiel gegangen war.

    Wieder einmal war es die Abwehr, die der entscheidende Faktor zum Sieg wurde. Der junge Niklas Mack im Tor war blendend aufgelegt und parierte zahlreiche Würfe aus dem Rückraum. So war beispielsweise Rückraumshooter Hasselbach von Angermund relativ schnell entnervt. Und auch Spielmacher Gensch kam mit seinen Unterhandwürfen nicht zum Erfolg. Angermund suchte sein Heil zudem im schnellen Umschaltspiel über die schnelle Mitte und die zweite Welle, doch auch darauf waren die Mannen von Coach Trimborn sehr gut eingestellt und wussten dies zu unterbinden. Weil auch der Angriff sehr rund lief, hier wusste insbesondere Jens Szonn in der ersten Halbzeit sowohl als Torschütze und als Kreisanspieler zu glänzen, ging der TVR mit einer auch in der Höhe gerechten 17:9-Halbzeitführung in die Kabine.

    Die zweite Halbzeit sollte so weitergehen, wie die erste endete. Die Grün-Weißen dachten gar nicht daran, einen Gang zurückzuschalten und errichteten in der Defensive ein Abwehrbollwerk, welches für den TV Angermund am diesen Tage nur sehr schwer zu überwinden war. Im Angriff zeigten sich zudem alle Spieler durch Torhunger aus. So verteilen sich die 33 Tore gleich auf zehn Torschützen. Nachdem Mo Metelmann zu Beginn des Spiels noch auf der Bank saß, konnte Trimborn diese Waffe im Spielverlauf noch zusätzlich bringen, war dazu aber nicht unmittelbar gezwungen, weil der Angriff dieses Mal auch ohne ihn gut performte. Weil Benni Heimes sowohl in der Offensive am Kreis als auch in der Abwehr ebenfalls so stark unterwegs war, konnte Trimborn zudem sogar Max Beckmann schonen.

    Der TVR ließ nicht locker, wollte den Sieg scheinbar möglichst hoch gestalten und zog bis zum Schlusspfiff durch. So steht am Ende ein verdienter wenn auch überraschend hoher 33:22-Sieg. In dieser Saison konnte der TVR somit beide Derbys gegen Angermund für sich entscheiden. In der Tabelle werden die Düsseldorfer am Ende dennoch vor dem TVR bleiben. Aktuell haben sie bei noch acht zu vergebenen Punkten sechs Punkte Vorsprung. Die nächsten beiden Spiele muss der TVR auswärts ran. Kommende Woche geht es zum starken Aufsteiger HSV Dümpten. (-nv)

    Team: Hoppe, Mack – C. Schweinsberg (2), Metelmann (4), Gorris, F. Heimes (2), B. Heimes (5), Abs (2), Szonn (5), J. Schweinsberg (1), T. Beckmann (2), M. Beckmann, Schomburg (6), Czarnecki (4)

  • Verdienter Auswärtssieg der Zwoten im Derby gegen TuS Lintorf 2M

    Verdienter Auswärtssieg der Zwoten im Derby gegen TuS Lintorf 2M

    Am sonnigen Samstag gastierte die Zwote am Breitscheider Weg bei den altbekannten Nachbarn vom TuS Lintorf 2M. Nachdem die Männer von Trainer René Osterwind das Torfestival (45:41) im Hinspiel für sich entscheiden konnten, war die Begrüßung entsprechend schelmisch und der Gastgeber streute Salz in die Wunden der Grün-Weißen.

    Die (augenzwinkernden) Nickelichkeiten gehören zum Derby dazu, dennoch zeigten die TVler sich gänzlich unbeeindruckt und gewannen kurz darauf bereits das kleine Derby der Musikboxen und gaben von da an den Ton an. (Danke an Musikwart Felix Bertram.)

    Nach einem konzentrierten Start ins Spiel ging es über 1:4, 3:6 und 8:11 zum verdienten Halbzeitstand von 14:18 für die Zwote. Als Zeichen für die solide Abwehrarbeit mit einem gut aufgelegten Alex Schmitz im Tor spricht die Tatsache, dass die Lintorfer satte zwölf Minuten für ihr erstes Feldtor benötigten. Die zweite Halbzeit begannen die Jungs von Coach Franke genauso abgeklärt wie den Beginn der Partie. Die Führung konnte sukzessive ausgebaut werden, bis es nach 50 Minuten mit sechs Toren Vorsprung zum Endspurt ging und das Derby letztlich völlig verdient mit 30:34 gewonnen wurde. Captain Basti Schäper, der einmal losgelassen, verbal zu glänzen weiß, resümmierte nach dem Derby-Sieg recht kurzatmig: „Das Ergebnis spiegelt unseren Teamgeist wider, indem wir uns optimal auf das Derby vorbereitet und ab der 40. Minute den Sack zugemacht haben“. (-rv)

  • Zweite Damen gewinnen knapp gegen SFD

    Zweite Damen gewinnen knapp gegen SFD

    Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die zweiten Damen des TVs am vergangenen Samstag zur Drittvertretung der SFD ´75 nach Düsseldorf. Dort war der Frühlingsanfang anscheinend noch nicht bemerkt worden, so dass dank der auf Hochtouren laufenden Heizung tropische Hitze in der Halle herrschte. Dennoch waren die Ratingerinnen guter Dinge: das Hinspiel hatten sie hoch gewonnen und die Temperatur konnte man als Vorbereitung auf das im Sommer anstehende Beach-Handball-Turnier ansehen. Hinzu kam, dass die Gegnerinnen außer Konkurrenz spielen, so dass die Damen ohne Druck ins Spiel starten konnten.

    Eingeleitet durch kraftvolle und platzierte Würfe aus dem Rückraum von Laura Hannemann gelang es, eine 0:3-Führung herauszuspielen. Von einer deutlichen Überlegenheit konnte spielerisch jedoch leider nicht die Rede sein. Die bereits bekannten Probleme von mangelnder Konzentration und daraus resultierenden Fehlpässen kamen wie so oft auf. Glücklicherweise erging es den Damen aus Düsseldorf ähnlich, ihr Spiel wies ebenfalls wenig handballerische Qualität auf. Und dank Torhüterin Carina Sassmannshausen waren auch die Tempogegenstöße der Spielerinnen von SFD nicht erfolgreich – ein motiviertes Rücklaufverhalten auf Ratinger Seite hätte aber zu selbigem Resultat führen können. Dennoch blieb die Führung ungefährdet und man konnte mit einem Stand von 4:9 in die Halbzeit gehen.

    Mit diesem Zwischenergebnis konnte man zufrieden sein; mit der Spielweise, auf der dieses Ergebnis beruhte allerdings nicht. Gerade bei einem Spiel, das ohnehin keine Punkte für die Tabelle einbringt, hatte man sich aufs Spielerische konzentrieren wollen, um Sicherheit für das letzte Saisonspiel in zwei Wochen zu gewinnen. Auch Trainer René Janßen forderte für die zweite Halbzeit vor allem Konzentration, denn objektiv gut spielten die Gegnerinnen nun wirklich nicht.

    Die in der Halbzeit getankte Motivation wollte sich leider nicht so recht auf das Spiel der Damen übertragen. Zwar gelang es ihnen noch, ihre Führung um ein Tor auszubauen, doch dann setzten die Düsseldorferinnen zur Aufholjagd an. Durch einige schnelle Tore arbeiteten sie sich zügig an die Ratingerinnen heran. Zudem bereitete die nun offensive Abwehr den Damen des TVs große Probleme. Es folgte der Ausgleich zum 14:14. Dass ihr Sieg ernsthaft gefährdet war schienen die Damen erst jetzt wirklich zu realisieren. Einen kühlen Kopf behielt vor allem Chantal Runte, die Torschützenkönigin des Spiels wurde. Sie traf sowohl von der Außen- und Halbposition auf der linken Seite, als auch vom Sieben-Meter-Punkt. Dennoch blieb es weiterhin knapp, die Düsseldorferinnen ließen sich nicht mehr abschütteln. Gute Arbeit leistete auch Christine Abel, die in der Abwehr die aus einer höheren Liga aushelfende Spielerin kurz nahm und vorne insgesamt vier Tore erzielen konnte, zwei davon sogar überraschend mit ihrer (eigentlich schwachen) linken Hand.

    Aber die Verteidigung vermochten die zweiten Damen nicht so recht zu knacken, deutlich mehr Würfe gingen ins Aus oder direkt in die Arme der Gegnerinnen, statt ihren Weg Richtung Tor zu finden. Der letztlich knappe 16:17 -Sieg ist definitiv keiner, der das Ego beflügelt und zeugt mehr von eigener Schwäche als von der Stärke des Gegners. Für das letzte Spiel muss vor allem auch die Fitness nochmal auf Vordermann gebracht werden, damit der Kopf sich dann aufs Handball spielen und nicht aufs bloße Durchhalten konzentrieren kann. (-mm)

    Es spielten: Carina Sassmannshausen (Tor) – Chantal Runte (5), Christine Abel (4), Katharina Kühnert, Natalie Cox (1), Mara Mantyk (1), Suna Atac (2), Laura Hannemann (2), Nikita Reucher (2)

  • Graffitikunst statt Tristesse: Eine Halle verändert ihren Look

    Graffitikunst statt Tristesse: Eine Halle verändert ihren Look

    Der Eingangsbereich der Sporthalle am Europaring erstrahlt seit dem vergangenen Wochenende in neuem Glanz: Durch eine Gemeinschaftsaktion des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums (CFvW), des Förderkreises der Schule und der Handballabteilung des TV Ratingen erfreuen nunmehr statt tristem Betongrau künstlerisch gestaltete Graffitis an den Hallenwände die Besucher und Sportler am Europaring. Entworfen wurden die Motive von Schülerinnen und Schülern des CFvW-Gymnasiums, die dann fachgerecht vom Graffitikünstler Fabian Buckermann auf die Wände aufgebracht wurden. Entstanden ist ein Unikat, das es in dieser oder ähnlicher Form in keiner Sporthalle in Ratingen geben dürfte.

    Begonnen hatte die Aktion mit einer Idee der Handballer des TV Ratingen im Sommer letzten Jahres. Der sportliche Leiter der Handballer, Ralf Trimborn, hatte angeregt, den optisch in die Jahre gekommenen Eingangsbereich der Halle und den Aufgang zu den Zuschauertribünen aufzuwerten. Sowohl der Abteilungsleiter Thomas Oberwinster als auch Christel Blömeke, Kunstlehrerin am CFvW-Gymnasium, unterstützten von Beginn an die Idee. Und auch die Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses „Kunst, Musik und Deutsch“ der Jahrgangsstufe 8 der Schule gingen das Thema mit Elan an, schloss es sich doch thematisch den im Unterricht erworbenen Fertigkeiten für Comiczeichnung an. Es entstanden unter Anleitung der Kunstlehrerinnen Vera Lainck und Christel Blömeke Entwürfe für Motive, die dann von Graffitikünstler Buckermann inspiriert umgesetzt wurden. Nach erfreulich unkomplizierter Abstimmung mit der Stadt Ratingen ging es dann an die Umsetzung, wobei der TVR zunächst für weiße Flächen im Eingangsbereich sorgte, die dann mit den Graffitis bestückt wurden. Finanziert wurde die Aktion durch die Stadt, den Förderverein des Gymnasiums und den TV Ratingen, auch dies gelang mit erfreulich wenig Abstimmungsaufwand.

    Anna Fröhlich präsentiert in der Halle zusammen mit ihren Lehrerinnen eins der von ihr entworfenen Motive.

    Die Motive zeigen dabei – wen verwundert es – Szenen aus dem Sportbereich in kunstvoll interpretierter Form. Beeindruckend dabei ist sowohl die Kreativität der Schülerinnen und Schüler beim Entwurf als auch die Art der Umsetzung durch Buckermann. „Die Kursmitglieder haben dazu in der Sporthalle Zeichnungen von Sportgeräten vor Ort entwickelt, diese miteinander kombiniert und verfremdet. So entstanden Zeichnungen von Sportgeräten, die lebendig wurden, Beine und Flügel bekamen, selbst Sport treiben“, berichten die Lehrerinnen des Kurses Lainck und Blömeke.

    So zeigten sich dann auch alle Beteiligten bei der Präsentation des Ergebnisses am vergangenen Samstagabend am Europaring sehr beeindruckt vom neuen Look des Eingangsbereichs. Die Schülerinnen und Schüler waren sichtbar stolz, dass ihre Motive durch Fabian Buckermann so schön umgesetzt wurden. Eine Schülerin aus dem Diff-Kurs kommentierte die Arbeit mit den Worten: „Ich finde, dass die Figuren niedlich und zugleich witzig geworden sind. Und ich finde, dass die Idee, die Sporthalle interessanter und lebendiger zu machen, gelungen ist, da man jetzt überall etwas zu gucken hat.“ Schulleiterin Dorothea Wessel, Vera Lainck und Christel Blömeke freuten sich ebenfalls über den gelungenen Gesamteindruck und Dirk Brixius als Vertreter des Förderkreises über die Unterstützung einer Aktion, die nachhaltig den Anblick der Halle verbessern wird. Die Initiatoren des Projektes, Ralf Trimborn und Thomas Oberwinster von den TVR-Handballern, können nunmehr ihren Sportlern und den Fans bei den Heimspielen einen Halleneingang präsentieren, die wahrlich Freude aufkommen lässt. Und auch die Schüler werden beim täglichen Gang in die Sporthalle an ihr Kunstprojekt erinnert. (-mo)

    Abteilungsleiter Thomas Oberwinster (l.) bedankt sich bei Anna Fröhlich und ihren Eltern stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz. (Fotos: -mo)
  • Das Überraschungsteam TV Angermund kommt zum Derby an den Europaring

    Das Überraschungsteam TV Angermund kommt zum Derby an den Europaring

    Die dreiwöchige Osterpause ist vorbei und so startet am Samstag der Ligaendspurt. Für die Grün-Weißen vom Europaring stehen noch fünf Spiele aus. Aktuell rangiert der TVR auf dem siebten Tabellenplatz. Am Ende der Saison soll es, wenn es nach Abteilungsleiter Thomas Oberwinster geht, der sechste Platz für die Dumeklemmer sein. Denn man wisse nie, welche Mannschaften evtl. auf den Aufstieg oder die Ligazugehörigkeit verzichten. In einem solchen Fall will der TVR als Tabellensechster parat stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist am Samstag (19:30 Uhr Europaring) ein Sieg im Derby gegen den TV Angermund notwendig.

    Allzu gerne will der TVR den Derbysieg aus der Hinrunde wiederholen. Seinerzeit wusste man sich mit 28:27 knapp in und gegen Angermund durchzusetzen. Vor dem Hintergrund, dass die Gäste seit diesem Spiel nur noch ein weiteres verloren, muss der Hinspielsieg hoch eingeordnet werden. Denn das Überraschungsteam der Liga gehört mittlerweile längst zu den Spitzenteams und rangiert aktuell vollkommen zu Recht auf dem fünften Tabellenplatz, der zur Relegation für die Oberliga berechtigt ist. Mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Überruhr mischen sie zudem noch kräftig im Rennen um die Meisterschaft mit. Am Samstag kommt es auch zu einem Widersehen mit einem guten alten Bekannten. Tim Pawlik hat vor der Saison nach vielen Jahren TVR-Zugehörigkeit das Trikot gewechselt und kehrt am Samstag zum ersten Mal als Spieler zurück zum Europaring. Sicherlich wird er besonders motiviert sein.

    Die Motivation wird aber sicher auch bei seinen alten Mitspielern vorhanden sein. Ein Lokalderby ist immer etwas Besonderes und entsprechend gut gefüllt wird der Europaring sein. Leider werden die Derbys gegen Lintorf und Angermund in der kommenden Saison wegfallen, da beide Mannschaften wohl den Weg in die Oberliga antreten werden. Doch zumindest den TV Angermund kann der TVR bis dahin nochmal ärgern. Die Dumeklemmer können befreit aufspielen. Angermund steht eindeutig mehr unter Druck. Ein Heimsieg ist das Ziel. Für dieses Unterfangen stehen dem Trainergespann Müller/Trimborn alle Spieler zur Verfügung. Max Beckmann konnte in der spielfreien Zeit seinen Trainingsrückstand weiter reduzieren und stellt wieder eine ernste Alternative für die erste Sieben dar. So ist man gewappnet fürs Derby. Die Zuschauer dürfen sich auf einen intensiven Handballabend am Europaring freuen. (-nv)

    Tabellensituation
    TVR 7. Platz mit 591:601 Toren und 21-21 Punkten

    TVA 5. Platz mit 572:539 Toren und 29-13 Punkten

  • Die Zwote sinnt im Derby gegen Tus Lintorf 2M auf Revanche

    Die Zwote sinnt im Derby gegen Tus Lintorf 2M auf Revanche

    Was hatten Ostern und das Hinspiel der Zwoten gegen Lintorfs Zweitvertretung gemeinsam? Es gab viel zu suchen und viele Eier. Zu suchen hatte die Zwote im Hinspiel vor allem die Abwehr, denn obwohl 41 Tore geworfen werden konnten, versenkten die Lintorfer 45 „Eier“ im Tor der TV´ler. An diesem Samstag beim Rückspiel am Breitscheider Weg in Lintof soll das anders werden.

    Die Gastgeber stehen in der Tabelle mit zwei Punkten besser dar, neben dem Willen das Torfestival aus dem Hinspiel zu egalisieren, bietet das Derby vor allem Brisanz um das oberen Tabellendrittel. Nach zuletzt zwei Siegen will die Zwote mit einem Sieg den Lintorfern den vierten Tabellenplatz streitig machen und ihre aufstrebende Form unter Beweis stellen. Das Spiel ist richtungsweisend, denn danach trifft das Team von Coach Franke auf den starken Aufsteiger der HSG Gerresheim 2M sowie auf die alten Rivalen des SV Wersten, die sich den Vize-Meistertitel im direkten Zweikampf mit dem Neusser HV 2M nicht mehr nehmen lassen wollen.

    Anpfiff ist am Samstag, den 09.04.2016 um 16:00 Uhr am Schulzentrum „Breitscheider Weg“ in Lintorf. (-rv)

  • Erste Herren bei 33:23-Niederlage in Remscheid in der Offensive planlos

    Erste Herren bei 33:23-Niederlage in Remscheid in der Offensive planlos

    Dass es ohne Toptorschütze Mo Metelmann ein schweres Unterfangen in Remscheid werden würde, war bereits im Vorfeld klar. Dass das Spiel so eindeutig zugunsten der Gastgeber verlief, hatte das Trainergespann Müller/Trimborn jedoch nicht erwartet. Am Ende steht eine überaus deutliche 33:23 (17:14)-Niederlage zu Buche. Offensichtlich hat auch die Gewissheit, dass der TVR in den Aufstiegskampf nicht mehr eingreifen kann, im Unterbewusstsein eine Rolle gespielt und so fehlten der letzte Wille, die engagierten Remscheider ernsthaft zu fordern. Diese wollten und haben mit diesem Sieg alle letzten Zweifel an der Oberligaqualifikation beseitigt und bleiben im elften Spiel in Folge ungeschlagen.

    Mit einer offenen Deckungsvariante wollte Coach Trimborn das Angriffsspiel der Remscheider in der ersten Halbzeit nicht zur Entfaltung kommen lassen. Die beiden Rückraumspieler Niese und Krajnik kamen dadurch nur bedingt zum Zuge, allerdings nutzten die verbliebenen Spieler die sich bietenden Lücken ein ums andere Mal. Zu vielen einfachen Toren kam die HG Remscheid aber vor allem, weil das Angriffsspiel des TVR technisch ungenügend war. Die Anzahl der technischen Fehler und vor allem auch der Fehlpässe war haarsträubend. So kassierten die Grün-Weißen zahlreiche Tempogegenstöße, wodurch zudem gleich beide Torhüter nicht ins Spiel kommen konnten. Immerhin war auch das Remscheider Spiel längst nicht fehlerfrei, so dass die Partie beim 17:14-Pausenstand noch offen war.

    Was sich in der ersten Halbzeit schon angedeutet hatte, sollte sich in der zweiten Hälfte dann bestätigen. Ohne Rückraumshooter Mo Metelmann ist das Angriffsspiel des TVR zu ideenlos. Remscheid hatte in der Folge keine Probleme damit, das Spiel nach Hause zu bringen und den Vorsprung Tor um Tor auszubauen. Der TVR hätte noch Stunden weiterspielen können, mit dieser Leistung wäre er wohl nie für den Sieg in Frage gekommen.

    Der TVR verabschiedet sich nun erst mal in Osterpause, um neue Kräfte für den Saisonendspurt und die verbleibenden fünf Spiele zu sammeln. Aktuell liegen die Grün-Weißen auf dem siebten Tabellenplatz mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis. Bis zum Saisonende will man sich noch den sechsten Tabellenplatz sichern und eine positives Punktekonto aufweisen. Dafür sollte eine Leistung wie am Samstag jedoch möglichst nicht wiederholt werden. (-nv)

    Team: Hoppe, Mack – Schomburg (7), J. Schweinsberg (4), M. Beckmann (4), C. Schweinsberg (2), Szonn (2), B. Heimes (2), B. Jochems (2), F. Heimes, T. Beckmann, Gorris, Krämer, Czarnecki

  • Aktuelles aus der Jugendarbeit: Fördertraining für die Nachwuchsmannschaften

    Aktuelles aus der Jugendarbeit: Fördertraining für die Nachwuchsmannschaften

    Ihrem Wahlspruch „Mit Tradtion in die Zukunft“ fühlt sich die Handballabteilung des TV Ratingen verpflichtet und stellt dies durch gezielte Aktionen für die Jugend- und Nachwuchsmannschaften immer wieder unter Beweis. Der sportliche Leiter der Abteilung und Trainer der ersten Herrenmannschaft Ralf Trimborn hat es sich zur Aufgabe gesetzt, jedem Jugendjahrgang durch individuelle Trainings besondere Anreize zu geben. Und so werden seit geraumer Zeit samstags Morgens an der Wiesenstraße zwischen neun und elf Uhr unterschiedliche Spielerjahrgänge zum Fördertrainung eingeladen.

    Dabei stehen Trainingsinhalte auf dem Programm, die bei den jüngeren Jahrgängen die Spielfreude weiter steigern und das Spielverständnis stärken sollen. Bei den älteren Jahrgängen gibt es dann auch einmal Einzel-Spielersichtungen, um individuell auf die Trainingsanforderungen von Spielerinnen und Spielern eingehen zu können. Zwei bis dreimal hat so jeder Jugendjahrgang von der E- bis zur B-Jugend die Möglichkeit, Impulse für das eigene Handballspiel mitzunehmen. Unser Bild zeigt die E-Jugend zusammen mit Ralf Trimborn und Trainer Jan-Philipp Czernitzky in der Wiesenstraße.

    Wir finden: Eine tolle Sache für die Jugend! Bitte weiter so! (-mo)

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  • TVR in Remscheid zu Gast bei der Mannschaft der Stunde

    TVR in Remscheid zu Gast bei der Mannschaft der Stunde

    Das letzte Spiel vor der Osterpause steht an. Am Samstag um 19:15 Uhr tritt der TVR auswärts bei der HG Remscheid (Sporthalle Neuenkamp) an. Unter anderen Voraussetzungen wäre es wohl ein Endspiel um Platz fünf geworden. Nach der Niederlage vor zwei Wochen gegen Langenfeld ist dieser Platz für den TVR jedoch (fast) nicht mehr zu erreichen. Dennoch will der TVR die überzeugende Leistung vom 32:25-Hinspielsieg gerne wiederholen und mit einem Sieg in die dreiwöchige Osterpause gehen.

    Die Gastgeber kann man derzeit getrost als die Mannschaft der Stunde bezeichnen. Die HG Remscheid ist seit sage und schreibe zehn Spielen unbesiegt (7 Siege, 3 Unentschieden) und strotzt entsprechend vor Selbstbewusstsein. Mit diesem Lauf hat sich die Mannschaft nach einem sehr durchwachsenen Saisonstart unter die Top-5 katapultiert und sich nach heutigem Stand die Qualifikation zur Oberliga gesichert. Aktuell rangiert das Team um Spielmacher Luca Lewandowski auf dem vierten Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze. Im Rennen um die Meisterschaft will die HGR bis zum Saisonende mitmischen. Dafür ist ein Heimsieg gegen den TVR aber Voraussetzung.

    Gegen diesen wird sich der TVR aber zu wehren wissen. Der 32:25-Hinspielerfolg der Grün-Weißen ist gleichzeitig die höchste Niederlage der HG Remscheid. So werden die Gastgeber auf Wiedergutmachung besonnen sein. Allerdings weiß das Trainergespann Müller/Trimborn eben aus dem Hinspiel nur zu gut, wie man die Remscheider in die Schranken weist. Die Vorzeichen für Samstag stehen jedoch nicht allzu gut. Denn mit Mo Metelmann wird dem TVR der Top-Rückraumshooter fehlen. Er ist beruflich verhindert und kann dem Team so nicht weiterhelfen. Im Hinspiel war es aber ohnehin ein anderer, der der Remscheider Abwehr Kopfschmerzen bereitet hat. Jens Szonn machte damals mit elf Toren sein bestes Saisonspiel und wird sich wohl am Samstag einer besonderen Bewachung gegenüber sehen. Zudem kratzt Max Beckmann, im Hinspiel auch siebenmal erfolgreich, an seinem Comeback. Schon in der Vorwoche hat er sich bereitgehalten. Mal sehen, ob es gegen Remscheid nun für einen Kurzeinsatz reichen wird. In jedem Fall kann der TVR befreit ins Spiel gehen und eigentlich nur gewinnen. Gerne würde man die Serie der HG Remscheid beenden. (-nv)

    Tabellensituation
    TVR 6. Platz mit 21-19 Punkten und 568:568 Toren

    HGR 4. Platz mit 28-12 Punkten und 563:509 Toren

    Hinspiel
    TVR – HGR 32:25 (16:15)

    Letzte fünf Spiele
    TVR N-S-S-N-S

    HGR S-S-U-U-S

  • Zweite Damen: Heimniederlage gegen den Tabellenführer

    Zweite Damen: Heimniederlage gegen den Tabellenführer

    Im letzten punktebringenden Heimspiel traf die zweite Damenmannschaft des TV Ratingen’s am vergangenen Samstag um 16 Uhr in eigener Halle am Europaring auf die HSG Jahn West. Die Situation vor dem Anpfiff gegen den Tabellenführer wurde durch den dezimierten Kader nochmals verschärft. Trainer René Janßen stand somit auf Grund von einigen Verletzten, darunter auch Stammkräfte wie Laura Hannemann, nicht das komplette Aufgebot zur Verfügung. Auf der Basis eines positiv verlaufenen Aufwärmens wollte man vermeiden, dass der Gegner schon zu Beginn auf einige Tore davonzog, um die Chance auf einen Sieg dennoch zu wahren.

    Schnell lag die Ratingerinnen allerdings mit 0:2 zurück, und über ein zwischenzeitliches 4:10 ging man mit einem Rückstand von 7:14 in die Kabine. Vor allem das fehlerhafte Aufbauspiel sowie die mangelhafte Umsetzung des einfachen, druckvollen Passspiels, wodurch der Gegner zu einfachen Toren kam, wurden hier als Fehlerquelle für den hohen Rückstand festgehalten. Letzteres lag in Teilen auch an den ungewohnten Positionen, die aufgrund der vielen Verletzten zeitweise eingenommen werden mussten, so agierte Natalie Cox beispielsweise auf der ihr neuen Mittelposition, wobei ihr auch von dort aus ein Tor gelang.

    Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurden die besprochenen Spielzüge auch angewandt, und den Ratingerinnen gelangen einige gut herausgespielte Tore aus dem Rückraum, wo Chantal Runte mit vier Treffern hervorzuheben ist. Gewohnt sicher traf auch Evi Scheffzyk, mit ebenfalls vier Toren, vom Kreis. Die übrigen Treffer erzielten Nikita Reucher, Steffanie Ellrott und Katharina Daugs mit jeweils zwei Treffern.

    Letzendlich musste man sich den Gästen jedoch mit 17:25 geschlagen geben, wobei die Niederlage nicht ganz so hoch hätte ausfallen müssen. Dennoch war man dem Gegner (noch) nicht gewachsen. Der Glückwunsch geht an die HSG Jahn zum wohl gelungenen Aufstieg in die Bezirksliga. In den letzten zwei Saisonspielen gilt es nun, die eigenen Fehler zu minimieren und die Saison mit einem positiven Gefühl zu beenden. (-kd)