Kategorie: Archiv

  • Trotz vieler vergebener Chancen: Zweite Damen besiegen SG Ratingen deutlich mit 7:22 (3:8)

    Trotz vieler vergebener Chancen: Zweite Damen besiegen SG Ratingen deutlich mit 7:22 (3:8)

    Zum dritten Spiel der Rückrunde musste die zweite Damenmannschaft des TV Ratingen am vergangenen Sonntag beim Stadt- und Ligakonkurrenten SG Ratingen anzutreten. Trotz Valentinstags wollte man keine Blumen verschenken.

    Das Hinspiel hatten die Damen der SG nach 21 Minuten wegen diverser verletzter Spielerinnen abgebrochen. Die Spielerinnen des TV Ratingen waren von Anfang an motiviert, dieses Mal einen „richtigen“ Sieg einzufahren. Trotzdem entwickelte sich der Beginn des Spiels sehr zäh und torarm, es dauerte mehrere Minuten, bis überhaupt der erste Treffer fiel – und letztendlich wurde es die gesamte erste Halbzeit nicht besser, mit einem Stand von 3:8 für den TVR verabschiedete man sich in die Pause.

    Leider musste am Ende der ersten Halbzeit in diesem insgesamt fairen Spiel (Statistik SG/TVR: Zeitstrafen 1/0, Gelbe Karten 3/1, Siebenmeter 0/5) eine Spielerin der SG Ratingen verletzt ausscheiden. Da die SG ohne Auswechselspielerin antrat, wurde der Rest des Spiels in Unterzahl bestritten.

    Die Überzahl wussten die TV-Damen in Halbzeit zwei kaum einmal im gebundenen Spiel auszunutzen, zumal man sich eher selten in einer geschlossenen Angriffsformation vorne befand – die überwiegende Anzahl der Angriffe spielte sich als Tempogegenstöße ab. Hier taten sich Tine Abel mit 5 Toren, Evi Pietzka mit insgesamt 7 Toren (davon allerdings auch ein paar aus dem gebundenen Spiel vom Kreis aus) und Kathi Daugs mit 2 Toren hervor. Leider muss aber ebenfalls festgehalten werden, dass bestimmt noch einmal die gleiche Anzahl an Toren hätte erzielt werden können, wenn die Ballverarbeitung und Treffsicherheit verbessert würden. Der Sieg mit 7:22 für die TV-Damen hätte um einiges höher ausfallen müssen.

    Erfolgreich gespielt haben auf Seiten des TV Ratingen neben den bereits genannten Spielerinnen Carina Sassmannshausen (Tor) mit diversen Paraden sowie glänzenden langen Pässen zum Einleiten der Tempogegenstöße, Kathi Kühnert (2 Tore), Stefanie Ellrott (3), Oezguel Din, Suna Atac (1), Laura Hannemann (1) und Nikita Reucher (mit einem kuriosen Kegelwurf zum Torerfolg). (-se)

  • Ausverkaufter Europaring sieht packendes Derby mit verdientem Sieger aus Lintorf

    Ausverkaufter Europaring sieht packendes Derby mit verdientem Sieger aus Lintorf

    Schon dreißig Minuten vor Spielbeginn war der Europaring am vergangenen Samstag Abend so gut besucht wie sonst erst zu Spielbeginn, und er sollte sich noch weiter füllen. Mit Anpfiff durften sich beide Teams dann über einen ausverkauften Europaring und eine tolle Atmosphäre freuen. Unsere Erste und der der TuS Lintorf dankten es dem Publikum mit einem packenden Derby und Spannung bis zur letzten Minute. Am Ende siegen die Gäste aus Lintorf knapp aber verdient mit 24:26 (12:15). Der TVR brachte sich durch zu viele Undiszipliniertheiten um einen möglichen Punktgewinn.

    Das Spiel begann auf beiden Seiten eher zerfahren. Vorsichtiges Abtasten beherrschte das Spiel. Der TVR tat sich insbesondere im Angriff zunächst sehr schwer. So recht bekam man die Lintorfer Abwehr nicht in Bewegung. Glücklicherweise konnte man aber auch auf die eigene Defensive und einen starken Andreas Hoppe im Tor vertrauen. So blieb das sehr faire Derby, welches von dem jungen Schiedsrichtergespann Fechtner/Kolk sehr kleinlich geleitet wurde, bis zum 9:9 sehr ausgeglichen. Doch durch die Zwangspause von Mo Metelmann, dieser wurde von Lintorfs Rechtsaußen Niki Töpfer zu einem Wortgefecht provoziert und erhielt bereits die zweite Zeitstrafe, fehlte dem Angriffsspiel eine wichtige Option. Lintorf nutzte dies mit einer kompakten 6-0 Abwehr und enteilte bis zum Pausentee auf 12:15.

    Der TVR hatte sich für die zweite Hälfte viel vorgenommen, leider wurden die Angriffe auch weiterhin wenig erfolgreich vorgetragen. Zu viele überhastete Abschlüsse und zudem auch ein starker Tobi Töpfer im Tor der Gäste waren zwei Gründe, warum Lintorf die Führung ausbauen konnte. Hinzu kommen vollkommen unnötige Zeitstrafen wegen Meckerns. Sicherlich hatten die Schiedsrichter ein ganz feines Gehör für Kommentare dieser Art, darauf muss man sich aber einstellen können. Gleich vier Zeitstrafen waren es am Ende aufgrund von Undiszipliniertheiten für den TVR. Hinzu kommen weitere wegen Foulspiels. So war der TVR lange Zeit in Unterzahl und der Rückstand wuchs auf 14:20 an. Solange der TVR in Gleichzahl war, waren die Grün-Weißen absolut auf Augenhöhe. In Gleichzahl wurde der Rückstand dann auch, mit einer den Europaring aufweckenden Aufholjagd, Tor um Tor verkürzt. Mo Metelmann und Tristan Beckmann zeichneten sich im Angriff für die Aufholjagd verantwortlich. Das Spiel hätte wohl keine fünf Minuten länger dauern dürfen, der TVR hätte es noch gedreht. Lintorf war ob der wenigen Wechselmöglichkeiten stehend KO. Der Europaring kochte und der TVR kam auf, vergab beim 23:24 aber die Chance zum Ausgleich und muss sich so knapp geschlagen geben. Die Lintorfer gehen als verdiente Sieger vom Platz, hatten sie doch über die gesamte Partie die Führung inne.

    Es war nicht zu erwarten, dass der TVR weiterhin ungeschlagen durch die Liga marschiert. Ein Punktgewinn war jedoch allemal möglich und hätte dem Team sehr gut getan, denn in der Tabelle beträgt der Rückstand auf den vierten Tabellenplatz nun wieder sechs Punkte. In der kommenden Woche geht es zum heimstarken Tabellenführer SG Überruhr. Hier geht der TVR als klarer Außenseiter ins Spiel. (-nv)

    Team: Hoppe, Mack – Metelmann (7), Szonn (5), B. Heimes (3), T. Beckmann (3), Schomburg (3), F. Heimes (2), Abs (1), Gorris, C. Schweinsberg, Krämer

  • Die B1 bringt beide Punkte aus Kaldenkirchen mit: 24:29-Auswärtssieg nach starker zweiter Halbzeit

    Die B1 bringt beide Punkte aus Kaldenkirchen mit: 24:29-Auswärtssieg nach starker zweiter Halbzeit

    Mit einer in der zweiten Halbzeit starken Leistung hat unsere B1 am gestrigen Sonntag ihr Auswärtsspiel beim TSV Kaldenkirchen mit 24:29 (13:9) gewonnen. Den Jungs von Trainer Stefan Oberwinster war die Erleichtung nach zuvor fünf teilweise knappen Niederlagen anzusehen, endlich wieder einen Zweier in der Verbandsliage eingefahren zu haben.

    Bevor es aber soweit war, erlebte das Team das fast schon saisonüblich Auf und Ab -allerdings diesmal mit dem besseren Ende für sich. Nach gutem Start lagen die Dumeklemmer nach zehn Minuten der sehr torarmen ersten Halbzeit mit 2:3 vorne, ehe wieder der TV-Bazillus der schlechten zehn Minuten zuschlug. Ein 8:3 für die Gastgeber leuchtete zwischenzeutlich auf der Anzeigetafel, ehe über 8:6 und 11:7 mit dem 12:9 eine Drei-Tore-Rückstand auf der Halbzeituhr erschien. In der Deckung zu halbherzig, vorne oftmals am in der ersten Halbzeit exzellent aufgelegten Keeper der Gastgeber gescheitert – es gab genug Besprechungsbedarf in der Kabine.

    Trainer „Meier“ rüttelte seine Jungs offenkundig mit Erfolg auf. Denn schnell waren die drei Tore Rückstand beim 12:12 egalisiert, das Spiel war nun bis zum 16:16 nach 35 Minuten sehr ausgeglichen. Dann aber legte der TV einen Gang zu und brachten die Gastgeber immer häufiger durch schnelles Umschaltspiel in Verlegenheit. Die Folge spürte Kaldenkirchen, das nunmehr häufig zu schnell abschloss und dann auch immer wieder am jetzt besser aufgelegten Ratinger Goalie Sebastian scheiterte. Beim 20:24 lag Ratingen erstmals mit vier Toren vorne, über 22:24 und 23:25 schlossen die Niederrheiner nochmals kurz auf, ehe beim 23:27 die Partie entschieden war. Der Endstand von 24:29 war schließlich nur noch Statistik. Beste Werfer im Team waren Lucas mit neun Treffern, davon zweimal vom 7-Meter-Punkt, und Henning mit acht Toren.

    So war Trainer Oberwinster am Ende dann auch mit dem Gesamtergebnis und der Reaktion der Mannschaft auf die zuletzt eher schwächeren Leistungen zufrieden: „Dieser Auswärtssieg sollte uns für die letzten drei Saisonspiele gegen Duisburg, Schermbeck und Essen das nötige Selbstvertrauen geben. Gerade gegen die Wölfe Nordrhein war die Hinspielniederlage knapp, ich freue mich auf das kommende Wochenende am Europaring.“ (-mo)

    Es spielten: Sebastian Goetze (Tor) – Arne von Zedlitz (2), Hendrik Holtmeier, Henning von der Groeben (8), Felix Pohlmeyer, Tobias Demming, Kimon Hanke (1), Cedric Schmidt (4), Ricardo Guenther, Lars Friedrichs (5), Lucas Otten (9/2), Niklas Hasenklever

  • Achtbare Niederlage der Zwoten gegen den Ligaprimus SG Ratingen 2M

    Achtbare Niederlage der Zwoten gegen den Ligaprimus SG Ratingen 2M

    Die Vorzeichen für das Ratinger Derby der Zwoten gegen die Zweitvertretung der SG Ratingen am heutigen Sonntag stimmten nicht allzu optimistisch. Gleich neun Krankheits- und weitere Ausfälle hatte das Team von Coach Franke zu verkraften. Die Ansage vor dem Spiel war klar, den verlustpunktfreien Spitzenreiter zu „ärgern“, wie es im Handballdeutsch umschrieben wird. Die Zwote, die im Saisonverlauf immer enger zusammen gewachsen ist, bewies von Anfang an, dass ein kleiner Kader zu Großem fähig ist und so ging es nach einer intensiven ersten Hälfte mit nur drei Toren Rückstand in die Kabine (15:18).

    Nach der Pause stachen die Youngster Alex im Tor und der A-Jugendliche Pascal auf Außen hervor, die unbeeindruckt vom Gegner eine Top-Leistung zeigten. Die SG, wie erwartet verstärkt um abgebrühte Drittliga-Spieler, ließ jedoch nichts anbrennen und so war gegen Mitte der zweiten Halbzeit klar, wer das Rennen machen würde. Bemüht um ein wenig Ergebniskorrektur war die Niederlage mit 26:35 etwas zu hoch, ging aber summa summarum in Ordnung. So attestierte Coach Franke der dezimierten Zwoten eine geschlossene Teamleistung und die richtige Einstellung gegen einen Gegner, der der Bezirksliga in Siebenmeilenstiefeln Richtung Meisterschaft davoneilt (-rv).

  • Wir suchen die kommenden Europameister!

    Wir suchen die kommenden Europameister!

    Der tolle Erfolg unserer Handballer bei der Europameisterschaft Ende Januar 2016 hat ganz Deutschland fasziniert und viel Aufmerksamkeit auf den Hallensport #1 gelenkt. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, ist beim TV Ratingen genau richtig. Wir bieten Handball für alle Altersklassen und suchen für unsere insgesamt 13 Kinder- und Jugendmannschaften von der F-Jugend bis zur A-Jugend sportbegeisterte Mädchen und Jungen, denen unsere engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter die Faszination Hallenhandball vermitteln können.

    Wenn auch Du einmal Wettkampf, Teamgeist und Fairness in einer echten Mannschaftssportart erleben willst, bist Du bei uns genau richtig. Unsere Trainingszeiten haben wir einschließlich der Jahrgangsabend hier zusammengestellt: Trainingszeiten TV Ratingen Handballabteilung. Einfach beim Training vorbeikommen und mitmachen, der Spaß kommt beim Ausprobieren garantiert.

    Aktiv werden lohnt sich auch doppelt. Wer sich uns bis zum 31.03. anschließt, hat die Chance, einen von fünf Handbällen in der passenden Jugendgröße zu gewinnen. Und vielleicht habe wir dann ja wirklich einen neuen Europameister 2030 in unseren Reihen. (-mo)

  • Lokalderby gegen Lintorf so bedeutend wie lange nicht mehr

    Lokalderby gegen Lintorf so bedeutend wie lange nicht mehr

    Derbytime am Europaring! Unzählige Male trafen der TV Ratingen und der TuS Lintorf in der Verbandsliga bereits aufeinander, doch selten war das Derby von so großer Bedeutung wie am Samstag ab 19:30 Uhr daheim am Europaring. Der Achte empfängt den Fünften. Eine Konstellation, die auf dem ersten Blick grauen Ligaalltag verspricht. Jedoch wollen sich beide Mannschaften am Ende der Saison für die Oberliga qualifizieren. Platz vier ist dafür die Mindestvoraussetzung und für den TVR ein Sieg im Derby fast Pflicht.

    Die Formkurven könnten in beiden Lagern verschiedener kaum sein. Während der TVR in 2016 noch ungeschlagen ist, ist der TuS Lintorf nach überragendem Saisonauftakt mittlerweile wieder gehörig auf den Boden der Tatsachen gefallen und zuletzt sogar nach drei Niederlagen in Folge auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht. Lange Zeit schien es, als würde sich der TuS ohne Probleme für die Oberliga qualifizieren. Doch unter anderem auch wegen des zwischenzeitlichen Ausfalls von Spielmacher Max Kronenberg konnten die Gäste zuletzt nicht mehr an die Leistungen aus der Hinrunde anknüpfen und befinden sich so in einer Minikrise.

    Der starken Frühform der Lintorfer fiel auch der TVR in der Hinrunde zum Opfer. Im Hinspiel kamen die Mannen von Coach Trimborn mit 31:18 nach katastrophaler erster Halbzeit (13:5) böse unter die Räder. Entsprechend groß ist das Verlangen, Revanche für diese Pleite zu nehmen. Im Januar ist diese bereits im Finale des Kreispokals geglückt. Nun soll dieser Sieg im Ligaspiel wiederholt und dadurch der Rückstand auf den TuS auf nur noch zwei Punkte reduziert werden. Es wäre ein weiterer Riesenschritt zum ersehnten Platz vier. Eine Niederlage wiederum wäre ein großer Rückschlag. Es ist davon auszugehen, dass Coach Trimborn seinen Spielern klarmachen wird, welche Bedeutung dieses Spiel für den weiteren Saisonverlauf und die gesteckten Ziele hat. Man sollte meinen, dass man die Mannschaft für dieses Derby ohnehin nicht zusätzlich motivieren muss. Wenn da nicht diese schmerzliche Niederlage im Hinspiel gewesen wäre.

    Der TVR hat also viel vor im Derby gegen Lintorf und hofft dabei auf die lautstarke Unterstützung von den traditionell gut gefüllten Zuschauerrängen des Europarings.

    Tabellensituation
    TVR 8. Platz mit 15-15 Punkten und 425:429 Toren

    TuS 5. Platz mit 19-11 Punkten und 412:354 Toren

    Hinspiel
    TuS – TVR 31:18 (13:5)

    Letzte fünf Spiele
    TVR N-U-S-U-S

    TuS S-S-N-N-N

  • Für die Zwote hängen im Derby bei SG Ratingen II die Trauben hoch

    Für die Zwote hängen im Derby bei SG Ratingen II die Trauben hoch

    Derbywochenende für unsere TV-Herren. Neben dem Spiel der Ersten gegen Lintorf am Samstag um 19:30 Uhr am Europaring tritt die Zwote am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr an der Gothaer Straße bei der Zweitvertretung der SG Ratingen an.

    Die Rollen sind dabei klar verteilt. Zwar zeigte die Formkurve unserer Jungs in den letzten Wochen wieder nach oben, doch beim souveränen Tabellenführer hängen die Trauben besonders hoch. Die SG thront ohne Punktverlust an der Tabellenspitze und gab sich im Saisonverlauf kaum eine Blöße. Dennoch brennt die Truppe um Trainer Franke darauf zu zeigen, dass sie es besser kann, als bei der deutlichen Hinspielniederlage und hofft auf zahlreiche Unterstützung. (-fl)

  • 27:30-Heimniederlage der B1 gegen die HSG Tönisvorst

    27:30-Heimniederlage der B1 gegen die HSG Tönisvorst

    27:30 – dieses Ergebnis scheint die B-Jugend momentan abonniert zu haben. Bereits zum dritten Mal in den letzten fünf Spielen verlor das Team von Stefan Oberwinster mit diesem Ergebnis, diesmal am Samstag zu Hause gegen die HSG Tönisvorst. Auch diese Niederlage wäre vermeidbar gewesen, am Ende fehlte an der einen oder anderen Position die individuelle Stärke und die Cleverness, ein knappes Spiel auch mal wieder gewinnen zu können.

    Dabei begann die Mannschaft in den ersten 15 Minuten sehr souverän, hinten stand die Abwehr recht gut und vorne wurden zumindest die sicheren Chancen verwertet. Der Lohn war eine 8:5-Führung. Die gaben die Grün-Weißen mit einem 0:5-Lauf aus der Hand. Tönisforst nutzte ein Teamtimeout, um auf die Ratinger zu reagieren und brachte sich wieder in Position. Über 8:11 ging es mit 12:14 zum Halbzeittee.

    In Halbzeit zwei war dann der gesamte Abwehrverbund einschließlich Torwart nicht mehr so gut wie zu Beginn der Partie unterwegs und lud die Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein. Einige technische Ballverluste, nicht genutzte Chancen über die erste und zweite Welle beim Tempogegenstoß und überhastet abgeschlossene Angriffe taten ein übriges, dass Tönisvorst den Vorsprung ohne Probleme durch die zweiten 25 Minuten bringen konnte. Besonders ärgerlich, dass die Jungs die häufige Überzahl nicht nutzen konnten und im Gegenteil vier Tore der Tönisvorster mit einem Spieler mehr auf dem Feld kassierten. Auf mehr als zwei Tore kamen die Dumeklemmer nicht mehr heran, das Spiel trudelte dann zum Endstand von 27:30 aus.

    Nach der fünften Niederlage in Folge steht das Team weiter auf Platz acht von zehn in der Verbandsliga und wartet auf ein Erfolgserlebnis. Nach Karneval geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Kaldenkirchen. Allerdings haben die Jungs an die Halle nur gute Erinnerungen, schließlich wurde dort im Mai die Verbandsliga-Qualifikation klar gemacht. Also Jungs, bringt Punkte mit zurück vom Niederrhein. (-mo)

    Es spielten: Sebastian Goetze, Alexander Schäffkes (Tor) – Arne von Zedlitz (2), Hendrik Holtmeier (2), Henning von der Groeben (4), Tobias Demming (2), Kimon Hanke, Cedric Schmidt (5), Ricardo Guenther, Lars Friedrichs (4), Lucas Otten (5), Yannik Dumeier (1), Niklas Hasenklever, Jannis Büscher (2)

  • Zweite Damen spielen Unentschieden gegen den Tabellenersten

    Zweite Damen spielen Unentschieden gegen den Tabellenersten

    Am Wochenende empfing die zweite Damenmannschaft des TV die in der Tabelle führenden Damen aus Erkrath in der Halle am Europaring. Da das Hinspiel mit 18:8 deutlich verloren worden war, blickte man dem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen.

    Dennoch bestand die Hoffnung, dass die durchweg älteren Erkratherinnen bezwingbar sind. Daher wollte man vor allem auf ein schnelles Spiel setzen. Personalmäßig war Trainer René Janßen vor einige Herausforderungen gestellt. Zum einen war Stammtorhüterin Carina Sassmannshausen verhindert, zum anderen war die Trainingsbeteiligung der letzten Woche eher dürftig ausgefallen. Als Torwärtin sprang Birgit Cordes ein, die normalerweise Feldspielerin in der ersten Damenmannschaft ist, aufgrund einer Verletzung jedoch länger aussetzten musste und somit nicht festgespielt war. Entgegen seiner Androhung im Training, nur Spielerinnen aufzustellen, die eine entsprechende Trainingsleistung vorweisen konnten, ließ René Janßen doch alle Damen aufs Feld, die zumindest für das Spiel Zeit gefunden hatten.

    Mit einer 2:0-Führung kamen die Ratingerinnen vermeintlich gut ins Spiel, ließen die Gegnerinnen dann aber auf- und überholen. Trotz dessen blieben die zweiten Damen am Ball und ließen die Erkratherinnen nicht mehr als ein Tor wegziehen. eine sehr zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters verweigerte den Damen dann aber kurz vor der Pause ein Tor, das klar drin gewesen war, und bescherte zudem noch ein doppeltes Unterzahlspiel. Den Gegnerinnen gelang der Ausbau ihrer Führung auf zwei Tore Abstand, sodass es zur Halbzeit 8:10 stand.

    In der Kabine folgte eine saftige Ansprache durch den Trainer: die Chancenverwertung war eine Katastrophe, die Konzentration nahezu nicht vorhanden und sogar Bälle fangen ein riesiges Problem. Dabei spielten die Damen des TUS Erkrath nicht einmal stark, geschweige denn schnell. „Zeitlupenhandball“ lautete die treffende Beschreibung von René Janßen. Ein Sieg war definitiv möglich und den wollte man sich holen!

    Motiviert und angriffslustig starteten die Ratingerinnen in die zweite Halbzeit und erkämpften sich Stück für Stück erst den Ausgleich und dann die Führung. Nun lagen sie beim 13:11 mit zwei Toren vorne, unteranderem getragen durch Suna Atac, die sicher drei Siebenmeter verwandelte. Die Erkratherinnen zeigten mittlerweile deutliche Erschöpfungsanzeichen, aber ihr nun noch langsameres Spiel führte nach wie vor zu Torerfolgen, so dass ihnen ein Gleichziehen auf 13:13 gelang. Langsam wurde die Zeit knapp; nun konnte auch ein Tor Vorsprung schon den Sieg bedeuten. Starke Paraden von Birgit Cordes hielten der Mannschaft die Möglichkeit zum Sieg jedoch bis zur letzten Minute offen. Aber die Nerven der Ratingerinnen spielten nicht ganz mit, daran konnte auch eine kurz vor Ende genommene Auszeit nichts ändern. Letztlich endete das Spiel mit einem Unentschieden von 15:15.

    Objektiv können die Ratingerinnen mit einem Unentschieden gegen den Tabellenersten durchaus zufrieden sein, aber irgendwo ist es doch ein bisschen ärgerlich, denn ein Sieg wäre definitiv machbar gewesen und mal wieder fiel er der schlechten Chancenverwertung zum Opfer (-mm).

    Es spielten: Birgit Cordes (Tor) / Chantal Runte, Christine Abel (1), Katharina Kühnert (2), Stefanie Ellrott (1), Mara Mantyk (1), Suna Atac (3), Lara Hannemann (3), Evelyn Pietzka (1), Katharina Daugs (1), Nikita Reucher (2)

  • Durchwachsener Pflichtsieg der Zwoten gegen TSG Benrath 1M

    Durchwachsener Pflichtsieg der Zwoten gegen TSG Benrath 1M

    Am vergangenen Sonntag war mit der TSG Benrath 1M der Tabellenletzte zu Gast am Europaring. Im Hinblick auf das anschließende EM-Finale einigten sich alle Parteien auf einen frühen Anpfiff.

    Worauf sich nicht im Vorfeld geeinigt wurde, war der Spielverlauf. Auf dem Papier waren die Ausgangssituationen klar. Tabellensechster gegen den Letzten. Die Benrather, angereist mit nur einem Auswechselspieler und Ersatztorwart, gingen motiviert ins Spiel. Die Zwote blieb unbeeindruckt und hatet den Gegner aus dem Düsseldorfer Süden richtig eingeschätzt. Der Start verlief trotz der schnellen 2:0 Führung jedoch holprig und so erarbeiteten sich die Gastgeber mühsam nach und nach eine deutliche Führung. Der gut aufgelegte Max im Tor war der sichere Rückhalt mit einigen sehenswerten Reflexen. Mit dem verdienten Polster von 18:9 ging es dann in die Pause, die gefühlt ebenfalls schnell durchgezogen wurde, denn in Krakau näherte sich der Anpfiff des heiß ersehnten Finales.

    Im zweiten Durchgang schlich sich ein sonntäglicher Schlendrian ein und es häuften sich Fehler und Nachlässigkeiten auf beiden Seiten. Die Zwote hatte zu jeder Zeit das Zepter in der Hand und probte einige taktische Maßnahmen im Hinblick auf das anstehende Derby gegen den Ligaprimus der SG Ratingen 2M am 14.02.2016. So kamen die Gäste, die bemerkenswert kämpften, sogar bis auf vier Tore heran, ehe die Jungs von Coach Franke gegen Ende die Zügel anzogen und mit dem Endstand von 32:24 den Sack zumachten.

    Im Anschluss genoss die Mannschaft mit den Fans das „Wahnsinns-Finale“ von Krakau und feierte den überraschenden, aber völlig verdienten Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der Dank geht an Hausmeister Marek, der uns trotz Spielausfalls der Dritten Mannschaft das Foyer in eine Public-Viewing-Arena umfunktionieren ließ. (-rv)