Kategorie: Archiv

  • Die B2 besiegt die „HSG Ratingen/Neuss“ mit 40:34 (17:21)

    Die B2 besiegt die „HSG Ratingen/Neuss“ mit 40:34 (17:21)

    Am vergangenen Samstag hatte unsere B2 den Kreisligarivalen Neusser HV zum Europaring eingeladen und freute sich auf ein spannendes Spiel gegen einen in der Vergangenheit immer unbequemen und spielstarken Gegner. Aber zur Anwurfzeit hatten nur fünf Neusser Spieler (Torwart und vier Feldspieler) den Weg in die Halle gefunden. Was tun zur besten Spielzeit um 17:45 vor dem Spiel der ersten Mannschaft?

    Schnell stimmte sich Coach Lars Brauner mit seinem Neusser Pendant ab, und die Trainer begründeten eine „HSG Ratingen/Neuss“ auf Zeit. Mit Sam Moore und Silas Müskens schlüpften zwei Ratinger in das Neusser Trikot und so konnte die Partie mit sechs Feldspielern auf jeder Seite, allerdings jetzt ohne Auswechselspieler bei den Dumeklemmern, angepfiffen werden. Da unsere B2 in dieser Saison ja außer Konkurrenz spielt, war auch den Formalien hinreichend Genüge getan.

    Damit war aber der Besonderheiten noch nicht genug, denn beide Teams setzten in den kommenden 50 Minuten mehr auf das Angriffsspiel als auf konsequente Deckungsarbeit. In Halbzeit eins waren die Neusser sogar noch etwas torhungriger als die Ratinger und gingen mit einem 17:21 zum Seitenwechsel. In Halbzeit zwei ließ der TV dann aber nur noch 13 Gegentore zu, während vorne munter weiter eingenetzt wurde. Insgesamt rekordverdächtige 23 mal trafen die Jungs in Grün in einer Halbzeit, am Ende hiess es dann 40:34 gegen das Neusser/Ratinger Team. Der Spielberichtsbogen reichte für die Torflut gerade noch aus.

    Technisch hochklassiger Jugendhandball war das zwar nicht, aber zumindest wurde den Zuschauern im Vorspiel zur ersten Mannschaft ein Torspektakel zweier Teams geboten, von denen die „HSG Ratingen/Neuss“ wohl ein einmaliges Ereignis in dieser Konstellation bleiben wird. (-mo)

    Es spielten: Augustinus Künzel, Alex Schäffkes (Tor), Linus Lepper (1), Felix Pohlmeyer (5), Jannis Büscher (1), Lucas Otten (14), Tobias Demming (5), Yannik Dumeier (14)

    Und für Neuss halfen aus: Sam Moore und Silas Müskens

  • Eine Idee setzt sich durch: TVR Handball ZukunftsFÖRDERER

    Eine Idee setzt sich durch: TVR Handball ZukunftsFÖRDERER

    Zu Beginn der laufenden Saison war es im September noch ein zartes Pflänzchen: Das TVR ZukunftsFÖRDERER-Projekt. Nach nunmehrknapp drei Monaten ist aus der Idee ein junger Baum gewachsen.

    Aktuell haben sich bereits 27 Personen oder Mannschaften gefunden, mit einer Spende von jeweils 50 Euro eines der Felder im Mittelteil der Tafel zu „erwerben“. Und außenherum werden für die Firmensponsoren langsam die Plätze knapp. Zehn Aufkleber hängen bereits, eine elfte Zusage liegt vor. Somit durch diese Aktion bereits knapp 3.000 Euro zweckgebunden für die Jugendarbeit des TV Ratingen gesammelt. Hierfür erst einmal allen ZukunftsFÖRDERERN ein herzliches Dankeschön.

    Natürlich laufen berits jetzt die Überlegungen in der Abteilung, für welche Zwecke das Geld eingesetzt werden soll. Dabei soll sowohl der gemeinschaftliche Aspekt (z. B. durch Aktionen bei der geplanten Abschlussfahrt) als auch der sportliche Bereich (z. B. durch individuelle Trainingsmaßnahmen) abgedeckt werden. Über die Umsetzung der einzelnen Förderungen werden wir fortlaufend berichten.

    Und wer jetzt einen eigenen Beitrag leisten möchte: Hier das Spendenformular ZukunftsFÖRDERER.

  • Keine Punkte beim Tabellenersten: Zweite Damen verlieren 20:10 bei Jahn/West

    Keine Punkte beim Tabellenersten: Zweite Damen verlieren 20:10 bei Jahn/West

    Der Tabellenführer HSG Jahn 05/SC West empfing die zweite Damenmannschaft des TV Ratingen am vergangenen Sonntag zur besten Mittagsessenszeit in der Halle an der Lewitstraße. Leider gab es statt Mittagessen für die Ratinger Damen eine Niederlage, die insgesamt verdient – mit 10 Toren Abstand aber etwas zu hoch – ausfiel.

    Aber der Reihe nach: die zweite Damenmannschaft spielt in dieser Saison ungefähr jedes Spiel in anderer Besetzung, sodass bisher noch kein gut eingespieltes Team zur Verfügung steht. Eine schwierige Situation – auch für Trainer Rene´ Janßen. Insgesamt sind immer genug Spielerinnen da, auch sind alle Positionen ausreichend besetzt. So gingen die Damen auch diesen Sonntag wieder motiviert ins Spiel gegen den Vorjahresabsteiger.

    Bis zum Spielstand von 3:3 verlief das Spiel sehr ausgeglichen, leider gönnten sich die Grün-Weißen dann zum Ende der ersten Halbzeit eine Schwächeperiode, so dass HSG Jahn mit einer 10:4-Führung in die Pause ging. Mit der relativ offensiven 5:1-Deckung der Düsseldorfer kamen die Ratingerinnen nicht gut zurecht.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Ratinger Damen wieder gut mithalten und verkürzten den Abstand auf vier Tore beim Stand von 13:9. Aber der in der ersten Halbzeit herausgeworfene Vorsprung der Düsseldorferinnen war im Endeffekt nicht in Gänze aufzuholen. Dafür spielte der Tabellenführer auch zu clever und abgebrüht. Trotz bis zum Ende kämpfenden Spielerinnen verloren die Damen des TV Ratingen am Ende mit 10:20.

    Einen guten Einstand gab Linksaußen Nathalie Cox, der leider nicht von einem Torerfolg gekrönt war, aber auf diesen Einstand kann man sicher gut aufbauen. Gewohnt sicher agierte Evi Scheffzyk (drei Tore) am Kreis und in der Abwehr, Laura Hannemann warf von Halblinks die meisten Tore (fünf) und Suna Atac und Kathi Kühnert ergänzten die Gesamtzahl der Tore.

    Für den weiteren Verlauf der Saison wird es wichtig sein, das Zusammenspiel der verschiedenen Spielerinnen zu verbessern, Abläufe zu standadisieren und mehr Torgefahr auszustrahlen. (-se)

  • Jens Szonn trifft und trifft und trifft und führt TVR zum überraschend wie verdienten 32-25 über Remscheid

    Jens Szonn trifft und trifft und trifft und führt TVR zum überraschend wie verdienten 32-25 über Remscheid

    Es sind sieben Minuten gespielt und der wurfgewaltige André Niese trifft für die HG Remscheid zum 2:7 aus Sicht des TVR. Es scheint so, als würden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht und die Punkte mit nach Remscheid nehmen. Doch nicht an diesem Tage. Die Grün-Weißen kämpften sich wieder zurück ins Spiel, rührten in der Abwehr Beton an und dominierten in der Folge die Gäste, bis zum Schlusspfiff das 32:25 auf der Anzeigetafel im Europaring aufleuchtete.

    Nach dem Spiel und der Niederlage gegen Cronenberg war eine Reaktion gefordert und die Mannen von Coach Trimborn sollten diese folgen lassen. Und wie. Mit einem Sieg in dieser Höhe war gegen die HG Remscheid im Vorfeld sicherlich nicht zu rechnen. Doch der TVR hat sich diesen Sieg mit enormer Einsatzbereitschaft redlich verdient. Es gibt viele Spieler, die sich an diesem Tag ein Sonderlob verdient haben. Max Beckmann war es beispielsweise, der keinen Ball aufgegeben und sich jedem Abpraller hinterhergeworfen hat und zudem sieben Mal im Abschluss erfolgreich war. Simon Krämer gab jedem Gegenspieler unmissverständlich zu verstehen, dass man an diesem Abend nur sehr schwer an ihm vorbeikommen sollte und auch der Faktor Torwart hat wieder gestimmt. Hielt Youngster Niklas Mack in der ersten Halbzeit noch was zu halten war, vernagelte Oldie Andreas Hoppe in der zweiten Halbzeit das Tor endgültig. Matchwinner war an diesem Tag aber Neuzugang Jens Szonn. Er war schlichtweg nicht aufzuhalten und feuerte aus allen Lagen, in den meisten Fällen erfolgreich. Mit am Ende elf Toren führte er sein Team zum Sieg.

    Nach dem bereits erwähnten Fehlstart ins Spiel fanden die Grün-Weißen über die starke Abwehrarbeit immer besser ins Spiel und konnten beim 10:10 erstmals egalisieren bevor es mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeit ging. Das Spiel des TVR wurde auch nach der Halbzeit von Minute zu Minute besser und die Führung wurde so stets weiter ausgebaut. Remscheids Rückraum fand schlichtweg kein Durchkommen mehr und rieb sich an der TVR-Abwehr auf. Die Angst vor einem Einbruch, wie es ihn auch bereits in vergangenen Spielen beim TVR gab, blieb unberechtigt. Das Team spielte bis zum Schlusspfiff konsequent durch und erzielte einen auch in dieser Höhe vollkommen gerechtfertigten Sieg.

    Nun steht der TVR vor einer großen Aufgabe, denn es gilt die tolle Leistung zu konservieren und mit ins Spiel nach Angermund zu nehmen. Kommenden Samstag steht das Derby gegen die Überraschungsmannschaft der Liga aus dem Düsseldorfer Norden an. (-nv)

    Tram: Hoppe, Mack – Metelmann (5), F. Heimes (3), B. Heimes, J. Szonn (11), J. Schweinsberg (2), M. Beckmann (7), Schomburg (3), Czarnecki, Krämer, C. Schweinsberg (1)

  • Sieg der Zwoten gegen HSG Jahn/West durch kurioses Last-Second-Tor

    Sieg der Zwoten gegen HSG Jahn/West durch kurioses Last-Second-Tor

    Advent, Advent, die Zwote pennt. Am späten Sonntagnachmittg lief die Zwote beim Tabellenvorletzten HSG Jahn 05/SC West 2M in Oberkassel auf. Die Gastgeber, verstärkt um erfahrene Landesligaspieler, gingen engagiert in die Partie und lagen schnell mit 4:2 vorne. Die Zwote wachte auf und konnte den Spieß drehen und mit 6:8 davon ziehen. Bis zum hart erarbeiten Halbzeitstand von 11:15 war es ein faires und auf beiden Seiten sehr intensiv geführtes Spiel.

    Die zweite Halbzeit hatte es in sich. Bei beiden Teams, die gedanklich wohl schon beim Adventsbraten waren, häuften sich Abschluss- und Konzentrationsfehler an, die das Spiel sehr zerfahren wirken ließen. Die Zwote wurde zusehends von den etwas cleverer aufspielenden Gastgebern in die Mangel genommen, so dass der Vorsprung dahinschmolz und nach 50 Minuten ein Unentschieden auf der Anzeigentafel stand. Geschwächt durch eine umstrittene rote Karte für Christian Böcker ging es nervös in den Endspurt, und kurz vor Schluss traf der bärenstarke Halblinke der Westler gar zum 27:26-Führungstreffer. Das Spiel schien fast entschieden.

    Dann kamen die zwei Minuten des Matchwinners Jannik Engemann: Der gefühlt letzte Angriff lief über die rechte Seite und Jannik spielte den wieder genesenen Dennis Lohrenz frei, der zum 27:27 Ausgleich traf. Getrieben vom Siegeswillen stürmte der gegnerische Torwart mitsamt dem Ball zur Mittellinie. Den Anwurf des Mittelmann fing Jannik geistesgegenwärtig ab und netzte in einer ansehnlichen „Bananenflanke“ den Ball in das leere Tor. Auf die Frage, wie es zu der Aktion kam, antwortet Jannik als ehrlicher Sportsmann: „Ich war einfach zu platt, um in die Abwehr zu rennen“. Als Spielfazit bleibt somit die alte Weisheit: „Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort“, auch das gehört mal dazu. (-rv)

  • Knappe 30:27-Niederlage der B1 bei den Wölfen Nordrhein in Duisburg

    Knappe 30:27-Niederlage der B1 bei den Wölfen Nordrhein in Duisburg

    Mit einer knappen 30:27-Niederlage kehrten am heutigen Sonntag die Jungs von Trainer Stefan Oberwinster vom Auswärtsspiel beim Spitzenreiter HC Wölfe Nordrhein zurück. Obwohl das Spiel zum Schluss auf des Messers Schneide stand, bleibt die Mannschaft aus der Dumeklemmerstadt bislang auswärts in der Verbandsliga punktlos und belegt mit nunmehr 6:8 Punkten einen Platz im unteren Mittelfeld.

    Dabei wäre mehr drin gewesen für die Grün-Weißen, denn die Wölfe waren an diesem Tag in der Tat schlagbar. In der Abwehr stand der TVR noch recht gut, doch leider lief vorne sowohl im schnellen Umschaltspiel als auch im Positionsangriffspiel wenig zusammen. Einige Spieler wie Niklas und Lars gingen zudem angeschlagen in der Partie oder blieben wie Lucas in diesem Spiel im Angriff leider weit unter den zuletzt gezeigten Leistungen. Dennoch entwickelte sich aufgrund einer stabilen Abwehr und eines gut aufgelegten Keepers Sebi in Abschnitt eins ein enges Spiel, Über 3:3, 6:5 und 10:10 ging es zu einem Halbzeitstand von 14:12 für die Duisburger. Aber bereits in diesem Durchgang wurde klar, dass das sonst so gewohnt gute schnelle Umschaltspiel nach Balleroberung und eine effektive zweite Welle an diesem Tage nicht wie gewohnt abgerufen wurde.

    In Halbzeit zwei zeichnete sich zunächst ein kleines Debakel ab. Bis zum 21:19 nach 35 Minuten schien die Partie weiterhin offen, dann aber legte der HC einen 6:0-Zwischenspurt zum 27:19 hin. Beim TV ging vorne nichts mehr und hinten brachen die Dämme. Eine Auszeit und eine deutliche Ansprache von Trainer „Meier“ brachten nochmals Leben ins Team. Tor um Tor holten die Dumeklemmer auf, mit einem 6:0-Lauf ihrerseits ging es bei 28:27 für den HC in die Schlussminute. Bei Ballbesitz TV gelang es den Grün-Weißen nicht, den Angriff erfolgreich abzuschließen, im Gegenstoß stellten die Löwen das vorentscheidende 29:27 her. Das letzte Tor zum 30:27 war dann nur noch Formsache.

    Trainer Oberwinster zog dann auch ein differenziertes Fazit nach den 50 Minuten: „Wir haben viele einfache Fehler gemacht und vorne häufig ohne Konzept abgeschlossen. Allerdings hat mein Team ab der 40. Minute starke Moral bewiesen und das Match fast noch gedreht. In dieser leistungsmäßig sehr engen Liga kommt es in jedem Spiel darauf an, eine geschlossene Mannschaftsleistung beständig auf die Platte zu bringen.“

    Die Gelegenheit, das aktuell negative Punktekonto von 6:8 auszugleichen, besteht bereits am kommenden Mittwoch um 19 Uhr am Europaring. Dann geht es gegen den Rivalen aus der HVN-Qualifikation, den SV Schermbeck. Die Jungs werden sicher darauf brennen, ihre weiße Heimweste zu verteidigen (-mo)

    Es spielten: Sebastian Götze (Tor) – Henning von der Groeben (6), Lars Friedrichs (2), Lucas Otten (1), Arne von Zedlitz (3), Cedric Schmidt (4), Kimon Hanke (3), Hendrik Holtmeier (3), Yannik Dumeier (4), Niklas Hasenklever (1/1)

  • Oberligaabsteiger HG Remscheid kommt mit breiter Brust zum Europaring

    Oberligaabsteiger HG Remscheid kommt mit breiter Brust zum Europaring

    In der Handball-Verbandsliga steht für die erste Herrenmannschaft des TV Ratingen am Samstag wieder ein Heimspiel an. Um 19:30 Uhr empfangen die Grün-Weißen zu Hause am Europaring den Oberligaabsteiger HG Remscheid. Nach dem schwachen Gastspiel bei der Cronenberger TG, steht der TVR mit 4-10 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz und ist der eigenen Rechnung bereits vier Punkte im Hintertreffen. Coach Trimborn hofft für Samstag auf eine ähnlich couragierte Vorstellung wie beim letzten Heimspiel gegen die SG Langefeld II, welche mit 32:23 deutlich gewonnen werden konnte.

    Doch mit der HG Remscheid kommt ein ganz dicker Brocken an den Europaring. Der Oberligaabsteiger hat sich den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt und ist nach holprigem Saisonstart mittlerweile wieder in der Spur und artbeitet sich nach und nach näher an die Tabellenspitze heran. Zuletzt blieben die Bergischen fünf mal in Folge umgeschlagen und das bei vier Siegen und einem Unentschieden. Das Selbstvertrauen sollte bei der Mannschaft, die mit zahlreichen Aktueren, die über große Erfahrung aus den höheren Ligen verfügen, gespickt ist, demnach extrem groß sein. Sie reisen an, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

    Die Favoritenrolle ist demnach klar verteilt. Die Mannen von Coach Trimborn nehmen die Außenseiterrolle an. Diese steht ihnen offensichtlich besser, denn mit der Favoritenrolle in Cronenberg kam die Mannschaft zuletzt nicht zurecht. Im Heimspiel gegen Remscheid muss die Körpersprache eine ganz andere sein. Ein Sieg muss her, ansonsten hinkt der TVR seinen gesteckten Zielen weit hinterher und findet sich vorerst im Abstiegskampf wieder. Zeiten, die man am Europaring in der Verbandsliga nicht mehr erleben wollte.

    Dem Trainergespann Müller/Trimborn werden bei diesem Unterfangen jedoch die beiden Mittelmänner Schweinsberg und Beckmann voraussichtlich fehlen. Der Rest der Mannschaft ist einsatzbereit und will dem ersten Heimsieg gegen Langenfeld den zweiten gegen Remscheid folgen lassen. (-nv)

    Tabellensituation
    TVR 12. Platz mit 4:10 Punkten und 185-210 Toren

    HGR 5. Platz mit 9:5 Punkten und 198-182 Toren

    Letzen fünf Spiele
    TVR N-N-N-S-N

    HGR S-S-S-S-U

  • Die Zwote gastiert am Sonntag in Oberkassel

    Die Zwote gastiert am Sonntag in Oberkassel

    Am Sonntag, zur besten Kuchenzeit reist die Zwote nach Oberkassel. An der Lewitstraße heißt der Gegner um 15:00 Uhr HSG Jahn/West 2. Die Zweitvertretung des Landesligisten ist sehr verhalten in die Saison gestartet und rangiert aktuell mit 3:12 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das letzte Spiel verloren sie gegen die SG Unterrath 2 mit 19:24, also genau gegen die Truppe, die die Zwote am Samstag mit 40:24 besiegt hat.

    Statistisch gesehen, sollten die Vorzeichen somit auf Sieg stehen, doch ist in der Liga jeder Gegner unberechenbar und die Woche wird intensiv auf das Sonntagspiel hingearbeitet. Für die nötige Power kann die Bassbox zwar sorgen, doch klatschende Fans von den Rängen unterstützen sicherlich nachhaltiger! (-rv)

  • Arbeitssieg der Zwoten gegen die SG Unterrath II

    Arbeitssieg der Zwoten gegen die SG Unterrath II

    Am Samstag war die Halle an der Graf-Recke-Str. in Düsseldorf bevölkert mit Teams des TV. Nach der Punkteteilung der zweiten Damen im Vorspiel stand das Spiel der Zwoten gegen die SG Unterrath II auf dem Programm, gefolgt vom Spiel unserer Dritten.

    Die Jungs von Coach Peter benötigen gut zehn Minuten, um den schnell aufspielenden, aber harmlosen Gegner in den Griff zu bekommen. So gelangtem dem Gegner zunächst zu viele einfache Tore, vor allem Eins gegen Eins. Nach taktischen Umstellungen konnte der jederzeit erkennbare Siegeswille der Mannschaft auch in Taten umgesetzt werden. Durch ein schnelles und flüssiges Spielverhalten wurde ein solider Halbzeit-Stand von 10:22 herausgearbeitet.

    Auf dem Polster wollte sich das Team aber nicht ausruhen und zog in der zweiten Halbzeit die Zügel an, so dass am Ende ein deutlicher Kantersieg mit dem 24:40 auf der Anzeigentafel stand.

    Erfreut über den Sieg und der damit einhergehenden Eroberung des zweiten Tabellenplatzes fand Coach Peter neben dem Lob aber auch kritische Worte: „In den letzten 20 Minuten haben wir trotz des deutlichen Vorsprungs zu fahrig gespielt, gegen die Top-Teams der Liga heißt es deshalb, die Konzentration über die vollen 60 Minuten zu zeigen.“ Das wird im Hinblick auf starke kommende Gegner wie Lintorf, Gerresheim und Wersten intensiver trainiert werden müssen. (-rv)

  • Unentschieden gegen die Damen von der SG Unterrath

    Unentschieden gegen die Damen von der SG Unterrath

    Nach erheblichen Schwierigkeiten im Training blickte die zweite Damenmannschaft etwas verhalten dem Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten SG Unterrath am gestrigen Samstag entgegen. Dennoch strahlte Trainer René Janßen Zuversicht kurz vor Spielbeginn aus. „Mädels, die Gegner sind nicht schlecht, habt einfach die Ruhe, seid konzentriert und gebt vollen Einsatz!“, so die Ansprache in der Kabine.

    Das Torewerfen wollte jedoch auf beiden Seiten nicht recht gelingen, und so fiel erst nach zehn Minuten das 1:0 – allerdings für die Damen der SGU. Scheinbar wach gerüttelt setzten nun deutlichere Bemühungen von Seiten der Ratingerinnen ein, ebenfalls Tore zu erzielen und, da ein Tor Vorsprung im Handball ja bekanntermaßen schnell aufgeholt werden kann, gelang den zweiten Damen bald die Führung mit 2:4. Besonders Kreisläuferin Evelyn Pietzka machte ein starkes Spiel und verwandelte nahezu jeden Ball, den sie in die Hände bekam. Doch auch zwei Tore Vorsprung sind im Handball noch nichts, worauf man sich ausruhen könnte und so gelang es den Damen der SGU, mit einer Führung von 6:5 in die Halbzeit zu gehen.

    Wie sich bereits im bisherigen Spielverlauf gezeigt hatte, war es ein enges Spiel, uns so gelang der Ausgleich zum 7:7. Besonders konstant erwies sich die Leistung von Suna Atic, die alle drei gegebenen 7-Meter verwandelte. Sie und Stefanie Ellrott gaben ihr Debüt in der zweiten Mannschaft, in die beiden von der ersten Damen gewechselt hatten. Kleine Erfolge verschafften den Damen Motivation, und endlich gelangen auch die viel trainierten Spielzüge, sodass sie sich einen kleinen Vorsprung mit 8:10 erarbeiten konnten. Eine Vergrößerung des Abstands gelang jedoch nicht und das Spiel blieb spannend, den Damen der SGU gelang der Ausgleich, nicht jedoch die Führung.

    Dann aber – kurz vor Spielende- fiel das 13:12 für die SGU. Jetzt hieß es erst Recht Zähne zusammenbeißen und kämpfen! Torhüterin Carina Sassmannshausen hielt einige wichtige Bälle und Laura Hannemann behielt einen kühlen Kopf und erzielte den Ausgleich. Anderthalb Minuten vor Ende nahm Trainer René Janßen eine Auszeit. „Lasst euch nicht noch eine Niederlage aufdrücken. Ihr könnt das Spiel jetzt nur noch über euer Rücklaufverhalten gewinnen. Zieht jetzt dran!“ Mit viel Einsatz und Kampfgeist konnte zumindest das Siegestor für die SGU verhindert werden und das 13:13 Unentschieden über die Zeit gerettet werden.

    Ein Sieg wäre zwar möglich gewesen, doch spiegelt das Endergebnis den Spielverlauf insgesamt gut wider. Und auch Trainer René Janßen, der selbst bei der SG Unterrath spielt, kann sich mit dem Ergebnis anfreunden, hatte er vor dem Spiel noch gesagt: „Ich bin jetzt für die 60 Minuten Ratinger, dann bin ich wieder Unterrather.“ (-mm)

    Torschützinnen des Spiels: Evelyn Pietzka (5), Suna Atic (4), Chantal Runte (1), Nikita Reucher (1), Laura Hannemann (1)