Kategorie: Archiv

  • Mit einem Arbeitssieg schlug die Zweite den Gast aus Düsseldorf

    Mit einem Arbeitssieg schlug die Zweite den Gast aus Düsseldorf

    Die zweite Mannschaft erarbeitete sich den 31:28-Heimsieg gegen Jahn/West mit dem größeren Siegeswillen (Archivfoto)

    Zum Rückrundenstart gastierte die HSG Jahn/West am Europaring. In einem fairen und unter guter Leitung geführten Spiel besiegte die Zweite den Gast mit 31:28 (15:14), und die Punkte blieben endlich wieder einmal zu Hause.

    Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die HSG Jahn/West konnte zu Beginn des Spiels zweimal in Führung gehen (1:2 und 2:3). Dies blieben auch die einzigen Führungen auf Seiten der Gäste. Die „Zweite“ spielte diesmal nicht nur, sondern „arbeitete“ Handball. Zu Beginn stand die Abwehr, aus Sicht der „Zweiten“, nicht kompakt, und die HSG konnte fast unbedrängt einnetzen. Im Gegenzug ging dann die „Zweite“ mit Tempo vor. Bevor die HSG sich einigermaßen in der Abwehr formieren konnte, netzte der TV dort ein. Zum Ende der ersten Halbzeit setzte sich die „Zweite“ einmal kurz ab. Durch technische Fehler ließ die Mannschaft es aber wieder zu, dass die HSG bis zum Pausentee bei 15:14 wieder auf ein Tor herankommen konnte.

    In der zweiten Halbzeit war es dann ein Nervenspiel. Aber die bessere Kondition und Konzentration und der größere Siegeswille auf Seiten der „Zweiten“ spielten die entscheidenden Faktoren. Zwei Minuten vor Ende führte die „Zweite“ dann mit zwei Toren. Trotz Überzahl gelang es der HSG aber nicht, erneut in Ballbesitz zu kommen. So konnte die „Zweite“ dann zehn Sekunden vor dem Ende das alles entscheidende Tor zum 31:28-Endstand erzielen.

    „Ich bin mit dem Auftreten der Mannschaft im großen und ganzen zufrieden,“ so Trainer Tom Strack. „Wir haben uns heute als Mannschaft präsentiert und wollten unbedingt den Sieg. Natürlich ist nicht alles geglückt, aber es war ein Arbeitssieg, der uns aber auch ein wenig Selbstvertrauen für das kommende Lokalderby am Samstag bei der SG gibt. Der Ausfall von Felix Zenke nach zehn Spielminuten musste zunächst kompensiert werden, aber das hat die Mannschaft weggesteckt. Auf dem Sieg lässt sich aufbauen. Aber trotzdem müssen wir die Fehler ansprechen.“ (-ts)

    Es spielten: Raphael, Alexander (Tor), Basti, Jannik, Christian Z, Felix B, Martin, Felix Z, Peter, Christian A, Ron, Dennis (nicht eingesetzt: Rene, Julian, Jonas)

  • Gemeinsam gegen Gewalt und Terrorismus

    Gemeinsam gegen Gewalt und Terrorismus

    Die Handballer aus Ratingen und Langenfeld vereint gegen Gewalt und Radikalismus.

    Am Samstag, 17.01.2015, demonstrierten die Handballer das TV Ratingen und der Gastmannschaft SG Langenfeld gemeinsam gegen Gewalt und Terrorismus. Dazu wurde von Hallensprecher Christian Zietz sein Text zu dem Thema vorgetragen.

    „Wir, der TV Ratingen, und natürlich auch unsere Gäste aus Langenfeld, möchten die Ereignisse der letzten Wochen, Monate und Jahre nicht einfach übergehen. Der Terror in der Welt betrifft uns alle! Und auch wir möchten gemeinsam ein Zeichen dagegen setzen und die Geschehnisse nicht vergessen. Wir stehen gemeinsam gegen den Terror in der Welt und gegen jegliche Art von Radikalismus! Uns ist egal, ob jemand weiß, schwarz oder sonstiger Farbe ist, welcher Religion er angehört oder auf den ersten Blick nicht so ist wie wir. Wir sind alle gleich!
    Als Zeichen unserer Verbundenheit möchten wir nun eine Schweigeminute für die verstorbenen Journalisten von Charlis Hebdo einlegen und ihrer gedenken.“ (-vj)

    2015_miteinander

  • C-Jugend gewinnt spannendes Lokalderby gegen Lintorf

    C-Jugend gewinnt spannendes Lokalderby gegen Lintorf

    Konnten das Derby gegen Lintorf schlußendlich mit 24:24 knapp gewinnen: Die C-Jugend mit Trainerin Annette Paulsen

    Am letzten Mittwoch hieß es mal wieder: Nachholspiel für die C-Jugend. Zu Gast war der TuS Lintorf. Aus tabellarischer Sicht eine klare Sache. Lintorf ist Tabellendritter (10:4 Punkte), der TVR Tabellenfünfter (4:10 Punkte). Aber für beide Teams ging es nicht nur um zwei wichtige Punkte, sondern auch um einen weitere Möglichkeit dem anderen zu zeigen, wer die Nummer Eins im Ratinger C-Jugend-Handball ist.

    Vor einer für die Spielzeit angemessen gut gefüllten Tribüne am Europaring startete das Spiel gut für den TVR. Durch eine frühe Führung (4:0) sollte schnell der Grundstein für einen Sieg gelegt werden. Als Lintorf beim Stand von 4:0 auch noch einen Siebenmeter verwarf, sah alles nach einem ungefährdeten Sieg aus. Doch Lintorf konnte immer die Chance auf den Ausgleich wahren und durch mehrfache Abwehrfehler des TVR bis auf zwei Tore aufschließen.

    Nach dem Seitenwechsel waren die Lintorfer wie ausgewechselt und konnten sogar den Ausgleich erzielen. Nach dem sich der TVR wieder auf zwei Tore absetzten konnte, kam die Schlussphase, und mit ihr die erste rote Karte der Saison für den TVR. Als Kreisläufer Kimon vom Platz musste, fehlte eine wichtige Stütze. Kurz darauf folgte eine Zweiminutenstrafe. Der TVR musste vorübergehend in doppelter Unterzahl spielen. In dieser Zeit konnte sich Torhüter Alex auszeichnen, der den TVR im Spiel hielt.

    Zwar wurde das Ziel verfehlt, Lintorf mit zehn Toren Differenz aus der Halle zu schicken, aber am Ende erreichte der TVR einen hart erkämpften Sieg mit 24:22. Natürlich hofft die C-Jugend auf noch größere Unterstützung, wenn es am Samstag, den 24.01. um 16:15 Uhr gegen die Erstplatzierte JSG Haan/Hilden (12:2 Punkte) geht.

    Es spielten: Auge, Alex (Tor) / Silas (1), Tobias, Jens (1), Tim (1), Niklas(11), Sam, Kimon (6), Chris (4), Linus

  • Die Erste muss gegen Langenfeld die Abwehr dicht bekommen

    Die Erste muss gegen Langenfeld die Abwehr dicht bekommen

    Trainer Ralf Trimborn hat in dieser Woche mit der Mannschaft intensiv im Defensivbereich trainiert. (Archivfoto: -mt)

    In den letzten beiden Partien wurde der TVR unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Gegen die Spitzenteams aus Wuppertal und Mettmann kam der TVR nicht für einen Sieg in Frage und kassierte besonders gegen Mettmann eine empfindliche Niederlage. Sollte nun auch das Spiel gegen die Zweitvertretung der SG Langenfeld an diesem Samstag um 18:00 zuhause am Europaring ebenfalls verloren werden, würde sich die Erste ins Mittelfeld der Liga verabschieden. Beim TVR würde man dennoch die Ruhe bewahren, denn das Ziel, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, wäre auch dann weiterhin erreichbar.

    Natürlich wäre hierzu ein Sieg gegen den starken Aufsteiger aus Langenfeld Gold wert. Doch die Langenfelder stehen nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz und sind nur um einen Verlustpunkt schlechter als der Tabellenführer Mettmann. Die junge Mannschaft, der Großteil ist Anfang Zwanzig, überzeugt durch ihre starke Physis und bot auch den Großen der Verbandsliga bereits erfolgreich Paroli. So hat Langenfeld Aufderhöhe und den LTV Wuppertal besiegt, gegen Mettmann verloren sie mit nur einem Tor. Es ist also davon auszugehen, dass Langenfeld, auch wenn sie als Zweitvertretung aufgrund der Oberligapräsenz ihrer ersten Mannschaft nicht aufsteigen können, bis zuletzt oben mitspielen wird.

    Aufgrund der aktuellen Formkurve geht der Aufsteiger aus Langenfeld leicht favorisiert ins Spiel gegen die Erste. Für den TVR gilt es, die Kurve zu bekommen und die richtigen Lehren aus den letzten beiden Spielen zu ziehen. Das größte Problem der Grün-Weißen ist die Abwehr. In den letzten drei Ligapartien kassierte man im Schnitt über 36 Gegentore. Das ist definitiv zu viel. Daran wurde unter der Woche gearbeitet. Sowohl die Abwehr als auch die Torwarte müssen sich allesamt entschieden steigern und wieder als Verbund auftreten. Nur wenn die Defensive sicher steht, kann man zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle kommen, was sich wiederum kräftesparend auswirkt. Die Grün-Weißen werden alles daran setzen dies zu beherzigen, um zurück in die Erfolgsspur zu gelangen. Einzig Niklas Vogel wird dabei nicht mehr mitwirken können. Seine Knieprobleme haben sich als Knorpelschaden herausgestellt, so dass er dem Team in dieser Saison auf dem Spielfeld voraussichtlich nicht mehr helfen kann. Zudem war Lars Brauner unter der Woche angeschlagen, zum Spiel wird er voraussichtlich aber wieder fit sein. Die Mannschaft und die TVR-Anhänger auf der Tribüne wollen gemeinsam den Negativtrend stoppen und die Langenfelder ohne Punkte zurück nach Hause schicken. (-nv)

    Tabellensituation

    TVR 5. Platz mit 14-8 Punkten

    SGL 3. Platz mit 17-5 Punkten

    Letzte fünf Spiele

    TVR S-U-S-N-N

    SGL U-S-N-S-S

  • Die Zweite will mit Spass am Spiel gegen Jahn/West in die Rückrunde starten

    Die Zweite will mit Spass am Spiel gegen Jahn/West in die Rückrunde starten

    Torwart Alex Schmitz bei seinem Debüt in der 2. Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Wersten (Foto: -lo)

    Am kommenden Samstag beginnt um 16:00 am Europaring die Rückrunde für die „Zweite“. Zu Gast ist die HSG Jahn 05 / SC West II. Im Hinspiel konnte die „Zweite“ in den letzten Sekunden das Spiel noch drehen und mit zwei Punkten erfolgreich in die Saison starten. Mittlerweile hat sich die HSG sehr gut gefestigt; dies zeigt der 6:0-Lauf aus den letzten Begegnungen. Der erfahrene Trainerfuchs Ralf Beier hat seine Team geformt und stellt die Jungs gut auf die Gegner ein. Die ein oder andere Überraschung hat er immer noch in petto.

    Für die „Zweite“ ist das Thema Aufstieg seit dem letzten Spieltag ad acta gelegt. Das Spiel wurde analysiert. Man will jetzt locker und unbeschwert in die Rückrunde starten und kann dabei befreit aufspielen. „Wir haben viel geredet und jetzt gilt es, wenn der selbstauferlegte Druck von den Schultern ist, einfach mal locker aufzuspielen und mit Spass bei der Sache zu sein,“ so Trainer Tom Strack. „Dieser Spass hat uns gefehlt und jetzt können und sollen die „jungen Wilden“ mal zeigen, wozu sie in der Lage sind.“

    Die „Zweite“ würde sich über große Unterstützung freuen und wünscht der HSG eine gute Anreise. (-ts)

  • 22 Minuten kein Gegentreffer: Abwehrbollwerk beim 33:14-Kantersieg der A-Jugend in Eller

    22 Minuten kein Gegentreffer: Abwehrbollwerk beim 33:14-Kantersieg der A-Jugend in Eller

    Hochkonzentriert und mit einer Betonabwehr gewann die A-Jugend im Spitzenspiel gegen HSG Eller

    Das erste Spiel des Jahres 2015 für die männliche A-Jugend des TV Ratingen war am gestrigen Sonntag gleich ein Spitzenspiel bei der HSG Eller. Oder auch anders gesagt, der Zweite gegen den Ersten. Das Hinspiel hatte der TVR deutlich mit 27:19 verloren, und alle waren heiß auf eine Wiedergutmachung. Wie wichtig die Mannschaft und jeder Einzelne das Spiel nahmen zeigte sich daran, dass Daniel Becker trotz bevorstehender Uni-Klausurphase aus Aachen nach Ratingen zurückkam und auch Felix Bachert, angehender Bundespolizist, von seinem Stützpunkt aus Bad Bergzabern in der Pfalz zum Spiel anreiste.

    Das einzige, was gegen die Wiedergutmachung sprach, war die frühe Anwurfzeit um 10.00 Uhr. Aber dies sollte später nicht als Ausrede dienen. Alle Spieler hielten sich an die verhängte samstägliche Ausgangssperre und zogen es vor, früh ins Bett zu gehen um fit für das Spitzenspiel zu sein. Damit auch wirklich alle fit und wach sind, wurde der Treffpunkt vorgezogen und man traf sich bereits um 8.00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück beim Coach Christian Zietz. Bereits vor der Halle in Düsseldorf hielt Trainer Christian Zietz die erste Ansprache und schickte seine Jungs erst einmal zu einem kleinen gemeinsamen Spaziergang. Jeder wurde nochmal persönlich auf die bevorstehende Aufgabe eingestellt, und es wurden letzte kleine Instruktionen mit auf den Weg gegeben.

    Von Anfang an machten die Jungs vom Europaring klar, dass sie an diesem Tag gewillt waren das Spiel zu gewinnen, immer einen Schritt mehr zu machen als der Gegner und auch dahin zu gehen, wo es mal weh tun könnte. Dieser Einstellung konnte Eller nicht viel entgegensetzen, den Gastgebern war der große Respekt deutlich anzumerken. Ihr Spiel wirkte verunsichert und ängstlich. Erst nach 9 Minuten gelang Eller der erste Treffer aus dem geordneten Positionsspiel. Da hatten die Grün-Weißen aber bereits siebenmal erfolgreich den Ball im Tor der Heimmannschaft untergebracht. HSG-Trainer Maximilian Schröter blieb keine Wahl, als schon früh im Spiel seine erste Auszeit zu nehmen – ohne Erfolg! Die A Jugend war nicht zu halten und baute die Führung immer weiter aus (3:10 / 7:15). Beim Stande von 10:18 ging es in die Halbzeit.

    In der Kabine war die Freude über die bisher gezeigte Leistung groß. Doch Trainier Christian Zietz mahnte zur Vorsicht. Denn auch die A-Jugend leidet an der typischen TV-Krankheit, sich in jedem Spiel eine zehnminütige Auszeit zu gönnen. Doch diese blieb an diesem Tag aus. Im Gegenteil, noch konzentrierter wurden die zweiten 30 Minuten angegangen. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk, und alles, was dann doch mal aufs Tor kam, wurde vom gut aufgelegten Torwart Alexander Schmitz gehalten. Es dauerte bis zur 22. Minute (in Worten: ZWEIUNDZWANZIGSTE MINUTE), bis der Tabellenzweite aus Eller sein erstes Tor in Halbzeit zwei erzielen konnte. Mittlerweile war der TV aber schon auf 10:28 bzw. dann 11:28 weg gezogen. Die letzten acht Minuten war das Spiel dann vom Ergebnis her ausgeglichen. Am Ende stand ein nie erwartetes 14:33 auf der Anzeigetafel.

    Es scheint sich das bekannte Sprichwort zu bewahrheiten: „Im Angriff gewinnst du das Spiel, aber in der Abwehr gewinnst du die Meisterschaft“. Trainer Christian Zietz: „ Was meine Mannschaft heute vollbracht hat, macht mich stolz! Es hat jeder für jeden gekämpft und jeder hat für den anderen mitgearbeitet. Ich habe nicht erwartet, dass wir das Spiel heute so deutlich für uns gestalten können. Wir alle haben uns auf ein enges und spannendes Spiel eingestellt und dann das. Wir haben das Hinspiel zu Recht mit acht Toren verloren und hatten eigentlich jeden Gedanken, den direkten Vergleich für uns zu entscheiden, abgehakt. Dass wir das Rückspiel aber auch in der Höhe verdient mit einer Differenz von 19 Toren nach Hause bringen…WAHNSINN! Wenn wir in zwei Wochen im Spiel gegen Reuschenberg diese Leistung erneut abrufen können, darf auch endlich etwas lauter von der Kreismeisterschaft geträumt werden“.

    Die Mannschaft möchte sich an dieser Stelle auch bei allen bedanken, die sich mit auf den Weg nach Düsseldorf gemacht haben. Ihr habt das Spiel zu einem Heimspeil gemacht – danke! (-cz)

    Es spielten: Alexander Schmitz (Tor) / Jonas Brauner, Tim Holtkamp (1/1), Julian Bachert (6), Jan Philipp Czernitzky (3/2), Paul Berg (2), Jonas Oberwinster (5), Cedric Fuck (5), Felix Bachert (2), Daniel Becker (1), Max Jadjewski (4/1), Julius Berg (4)

  • Deutliche Niederlage der dritten Mannschaft zum Hinrundenabschluss gegen Unterrath

    Deutliche Niederlage der dritten Mannschaft zum Hinrundenabschluss gegen Unterrath

    Für die dritte Herrenmannschaft gab es eine deutliche Niederlage gegen SG Unterrath 2M

    Leider verlor die dritte Herrenmannschaft des TVR auch das zehnte Spiel der diesjährigen Kreisliga-Saison. Gegen die zweite Mannschaft der SG Unterrath setzte es an diesem Samstag in eigener Halle ein 25:40 (10:20). Die Mannschaft steht nun mit 0:20 Punkten und 206:260 Toren abgeschlagen am Tabellenende.

    Im Gegensatz zu manch anderem Spiel hatte man allerdings diesmal keine Chance gegen die SG Unterrath. Nicht gerade schlecht aufgestellt – wenn man mal von leichten Wehwehchen und Erkältungen absieht – verpennte man total den Start und lag schnell mit 3:9 hinten. Durch einen Wechsel im Tor, leichten Umstellungen in der Abwehr und verbalen Aufputsch-Versuchen gelang es der „Dritten“, sich bis auf 10:13 heranzukämpfen. Doch dann brachen bis zur Pause alle Dämme. Nichts, aber auch gar nichts mehr wollte gelingen. So ging man mit einem 10:20-Rückstand in die Pause.

    In Hälfte zwei sollte sich das ganze nur geringfügig ändern. Zwar ging man im Angriff beherzter zur Sache und spielte sich dort ganz gute Möglichkeiten heraus. Doch an diesem Spieltag fand die Abwehr des TV einfach nicht statt. Das fing schon beim Zurücklaufen an. Setzte sich fort in einer nicht angespannten 6:0-Abwehr, und im Spiel Mann gegen Mann zog man fast immer den kürzeren. Die Unterrather setzten in jedem Angriff Zeichen und kamen mit druckvollen Spiel, enormem Tempo und ihrer Durchschlagskraft immer wieder zu „einfachen“ Toren. So kam es zum verdienten 40:25-Sieg der SG Unterrath.

    „Natürlich wissen meine Spieler alle, was sie im Moment besser machen könnten. Aber sie tun es einfach zu selten. Man kann sich auch mal Dinge merken, die der Gegenspieler macht. Oder man kann auch mal mehr mit den Augen arbeiten, dann braucht man nicht soviel mit den Beinen zu machen. Und wenn man 5x gegen die Latte wirft, dann ist es zwar Pech. Aber vielleicht sollte man doch mal anfangen, flach zu werfen. Etliche Kleinigkeiten, die sich halt summieren. Wir brauchen einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis. Dann geht der Kopf auch wieder hoch und das Selbstvertrauen kommt wieder.“, so Trainer Marc Mührmann im Fazit nach Spielschluss.

    Am kommenden „Heimspiel-Samstag“ des TV Ratingen kommt es wohl zum Showdown gegen Jahn/West 3. Sollte es der „Dritten“ dort nicht gelingen, gegen den Vorletzten zu gewinnen, dann ist das rettende Ufer der Nicht-Abstiegsplätze wohl kaum noch zu erreichen. Also kommt (oder bleibt) um 19:45 Uhr in der Halle und unterstützt die Jungs der 3. Mannschaft. (-mm)

    Es spielten: Janosch Krüger, Thomas Görz (Tor) / Christian Heim (4), Jan Hinzer (4), Daniel Strohschein, Dennis Riebe (2), Markus Fleig (1), Josch Kromoczinski (4), Raphael Zietz (2), Marc Mührmann (1), Björn Furche (4), Jonas Oberwinster (3)

  • Eine starke Teamleistung der Damen reichte nicht zum Sieg gegen Duisburg

    Eine starke Teamleistung der Damen reichte nicht zum Sieg gegen Duisburg

    Gut gespielt, gekämpft und leider doch verloren: Die Damen unterliegen knapp beim Spitzenreiter in Duisburg (Archivbild).

    Zum Tabellenführer GSG Duisburg, der sich im bisherigen Saisonverlauf erst einen Minuspunkt erlaubt hatte, fuhren die Ratinger Damen am späten Samstagnachmittag zum vorletzten Hinrundenspiel. Das Spiel stand für die Damen des TV Ratingen unter keinen guten Vorzeichen, Trainer Kevin Michalski weilte aus privaten Gründen in Polen und Rene Janßen trat zeitgleich mit der 2. Herrenmannschaft an. Zudem fehlten Ramona Ludwig aus Krankheitsgründen und Chantal Runte, die für ein halbes Jahr in Island lebt.

    Betreut wurde die Damen dankenswerter Weise von Robin Herzberger, einem Mitspieler von Trainer Kevin Michalski, und Bea Egert, der Damenwartin und stellvetretenden Vorsitzenden der Abteilung.

    Letztendlich hatten die Ratinger Frauen trotzdem nichts zu verlieren, denn natürlich waren die Duisburger der große Favorit – der außerdem noch eine Rechnung mit dem TV offen hatte, hatte der Verein doch nach dem letzten Spiel in der vergangenen Saison, das unentschieden ausgegangen war, Einspruch eingelegt, dabei aber NICHT Recht bekommen.

    Die Duisburgerinnen begannen das Spiel in einem hohen Tempo, und die Ratinger brauchten eine kurze Zeit, um sich darauf einzustellen. Aber außer dem 4:1 ließen sie die Duisburger nie weiter wegziehen. Mitte der ersten Halbzeit führten die Ratingerinnen über 8:6 und 9:7 sogar. Kurz vor der Pause stand es dann 14:11 aus Ratinger Sicht. Leider ließen sie die Duisburger Damen bis zur Pause noch auf 14:14 gleichziehen.

    Ein absolut ausgeglichenes Spiel, in dem die Ratinger ihre große Stärke, das schnelle Spiel nach vorne, ausspielten aber auch aus dem gebundenen Spiel schöne Tore aus dem Rückraum (Jenny Budnik (4 Tore), Vanessa Reinartz (5 Tore) und Anne Holtmeier (7 Tore)) oder auch von außen (Johanna Wiedemann (3 Tore), Birgit Cordes (5 Tore)) erzielten.

    Die zweite Halbzeit gestaltete sich ebenso spannend, die Führung wechselte hin und her, bis sich nach der Hälfte von Halbzeit zwei Duisburg mit 24:21 absetzte. Die Ratinger konterten noch einmal, konnten aber den Abstand nicht mehr verringern, so dass das Spiel mit 28:24 endete.

    Ein hervorragendes Ergebnis, wenn man den Verlauf der bisherigen Saison betrachtet, aber vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn die Ratinger Damen noch ein wenig mehr an einen möglichen Sieg geglaubt hätten….zudem muss leider als fast einziges Manko ein dieses Mal sehr schwacher Mittelblock attestiert werden. Hier schossen die Duisburger Damen zu unbedrängt auf das Ratinger Tor und kamen so zu einigen Torerfolgen. Denn den beiden Torhüterinnen Hannah Ziebold und Rebecca Wagner, die jede eine Halbzeit im Tor standen, kann überhaupt kein Vorwurf gemacht werden – sie hielten beide wieder einmal hervorragend.

    Festzuhalten sind auf jeden Fall die kontinuierliche Weiterentwicklung der Damen in dieser Saison und der hervorragende Teamgeist, der auch Trainerteam und Damenwartin mit einschließt. (-se)

  • Die Erste kommt beim Spitzenreiter in Mettmann 39:28 unter die Räder

    Die Erste kommt beim Spitzenreiter in Mettmann 39:28 unter die Räder

    Da half auch gutes Zureden nichts. Gegen Mettmann Sport lief für die erste Mannschaft nicht viel zusammen.

    Es gibt Tage, an denen bleibt man lieber im Bett. Gleiches hätte die auch die Erste lieber gemacht. Denn bis auf die Anfangsphase lief für sie beim Auswärtspiel an diesem Samstag bei Mettmann Sport aber auch rein gar nichts zusammen. Mit dem Ziel, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen nach Mettmann gereist, gingen die Grün-Weißen dort vollkommen zurecht mit 39:28 unter. Schon beim Halbzeitstand von 22:12 für Mettmann war die Messe gelesen. Zu harmlos im Angriff und in der Abwehr ohne jegliche Gegenwehr gegen die körperlich überlegenen Mettmanner.

    Dabei begann das Spiel aus Sicht des TVR sehr ordentlich. Bis zur eigenen 5:4 Führung hielt man gut mit. Danach brachen alle Dämme. ME-Sport enteilte durch konsequente Deckungsarbeit und schnelles Umschalten über zahlreiche Tempogegenstöße auf 10:5 und baute die Führung bis zum Pausentee auf 22:12 aus. In Worten „zweiundzwanzig“ Tore“ in einer Halbzeit. Der TVR bekommt seit einiger Zeit die Abwehr nicht mehr dicht. Erst recht nicht gegen den wuchtigen Rückraum von Mettmann. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich die gesamte Mannschaft zu sehr mit den unglücklich agierenden Schiedsrichtern beschäftigte und sich durch Meckern zahlreiche vollkommen unnötige Zeitstrafen verdiente.

    Das Spiel war zur Halbzeit entschieden. Zu gut der Gegner und zu schwach trat der TVR an diesem Abend auf. In der zweiten Hälfte wechselte Mettmann fleißig ohne einen merklichen Einbruch im Spiel durch. Der Vorsprung wurde konsequent gehalten. Immerhin konnte die Erste die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten, ansonsten wäre aus der Packung eine Atomklatsche geworden. Zu guter Letzt verletzte sich auch noch Robbie Berg bei einer Abwehraktion am Fuß. Ein Tag also zum Vergessen.

    Doch so einfach ist das nicht. Denn auch wenn man zuletzt gegen zwei Spitzenteams gespielt hat, offenbaren gerade diese Spiele die Schwächen des TVR. Daran gilt es schleunigst zu arbeiten, denn kommenden Samstag kommt zum Hinrundenabschluss die torhungrige Zweitvertretung der SG Langenfeld zum Europaring. Mit einer weiteren Niederlage verabschiedet sich der TVR ins Ligamittelfeld. Doch Coach Trimborn, der nach dem Spiel fassungslos war, wird wissen was zu tun ist und sich nicht von der bisherigen guten Entwicklung abbringen lassen. (-nv)

    Team: Hoppe, Mack (Tor) / Schweinsberg (5), Berg (1), Pottkämper (10), Schmidt (1), F. Heimes, B. Heimes (1), Jochems (2), T. Beckmann (3), M. Beckmann (5), Krämer, Brauner

  • Nach 5-Tore-Vorsprung: Die Zweite verliert in der Schlussminute gegen Wersten

    Nach 5-Tore-Vorsprung: Die Zweite verliert in der Schlussminute gegen Wersten

    Am Ende stand die „Zweite“ gegen Wersten mit leeren Händen da und hatte eine deutliche Führung aus der Hand gegeben.

    Eine sehr unglückliche 32:33-Niederlage kassierte die „Zweite“ gegen SV Wersten 04 am gestrigen Samstag beim letzten Hinrundenspiel in dieser Saison. Motiviert gingen die Männer in das Spiel und zeigten in den ersten 20 Minuten des Spiels durch eine agressive Abwehr, dass sie unbedingt die Punkte am Europaring halten wollten. Früh musste der Gästetrainer bereits eine Auszeit nehmen, doch davon ließ sich die „Zweite“ nicht aus der Ruhe bringen. Konsequent wurden die Angriffe abgeschlossen und irgendwie fühlte man sich auf der sicheren Seite des Erfolgs. Die „Zweite“ begann unkonzentriert zu werden. Es schlichen sich immer mehr technische Fehler ein und der Abschluss wurde nicht mehr mit der anfänglichen Konsequenz gesucht. Wersten holte auf ,und die Zweite ging mit 20:17 in die Halbzeitpause.

    Die Fehler zogen sich in Durchgang zwei wie ein roter Faden durch das Spiel. Wersten wurde immer wieder eingeladen die Bälle einzunetzen, und im Angriff der „Zweiten“ kamen zu den überhasteten Abschlüssen noch die verworfenen 7-Meter hinzu. Trotzdem sprach beim Stand von 31:29 eigentlich alles für die „Zweite“, aber an diesem Tage war wirklich der Wurm drin. Weiter wurde überhastet abgeschlossen, die Deckung vernachlässigt und Wersten konnte dann in ihrem letzten Angriff, 50 Sekunden vor dem Ende, das 32:33 erzielen. Im letzten Angriff der „Zweiten“ gelang es nicht mehr, den Ball einzunetzen und einen Punkt am Europaring zu halten.

    „Die Mannschaft ist momentan total verunsichert und schafft es nicht, sich zurückzunehmen und einen 5-Tore-Vorsprung zu halten“, so ein enttäuschter Trainer Tom Strack. „Die Jungs sind unheimlich engagiert und mit Feuereifer bei der Sache, aber sie schaffen es momentan nicht, die Leistung über 60 Minuten zu halten. Daran müssen wir arbeiten. Einen guten Einstand hatte heute, trotz der Niederlage, Alex im Tor.“ (-ts)

    Es spielten: Alex, Marcus (Tor), Basti, Jannik, Christian F, Felix, Martin, Rene, Peter, Christian A, Ron, Dennis, Julian