Kategorie: Archiv

  • Die erste Herrenmannschaft will die Heimspielserie auch gegen Wülfrath fortsetzen

    Die erste Herrenmannschaft will die Heimspielserie auch gegen Wülfrath fortsetzen

    Sieben Heimspiele, sieben Siege. Am komemenden Samstag hat die erste Mannschaft des TV Ratingen die Chance, die makellose Heimbilanz weiter auszubauen. Zu Gast ist der TB Wülfrath, welcher zur Zeit auf dem achten Tabellenplatz steht. Das sah im Hinspiel noch ganz anders aus. Als damals Tabellenvorletzter gewann Wülfrath in eigener Halle gegen die zweitplatzierten Ratinger. Für beide Mannschaft war das Ergebnis richtungsweisend: Die Wülfrather konnten sich von da an etwas fangen und kletterten in der Tabelle weiter nach oben. Für die Ratinger war die Niederlage der erste Rückschlag im Rennen um die Meisterschaft. Auch deshalb wollen die Grün-Weißen sich am Wochenende für das Hinspiel revanchieren.

    Wülfrath ist mit seinen spielstarken Akteuren stets für eine Überraschung gut, steht aber nicht grundlos eher in der unteren Tabellenhälfte. Die noch junge Mannschaft kann selten über die volle Spieldistanz eine Partie dominieren. Besonders in der eigenen Halle hatten die Ratinger in den letzten Spielzeiten keine großen Probleme mit den Gästen aus der Kalkstadt. Im letzten Jahr konnte einer der deutlichsten Siege der Saison eingefahren werden.

    Nach dem unglücklichen Unentschieden der Dumeklemmer gegen Dümpten am vergangenen Sonntag gilt es nun, wieder zur vorherigen Leistungsstärke zurückzukehren. Das Trainerteam Müller/Trimborn hofft deshalb, wieder auf einige der zuletzt fehlenden Spieler zurückgreifen zu können. Mit einer konzentrierten Leistung und einer Steigerung zum letzten Spiel kann der TV zwei weitere wichtige Punkte einfahren und seinen Heimnimbus verteidigen. (-fh)

  • Ausgleich in letzter Sekunde: Erste Herren verlieren einen Punkt in Dümpten

    Ausgleich in letzter Sekunde: Erste Herren verlieren einen Punkt in Dümpten

    Die erste Herrenmannschaft des TV Ratingen muss den ersten Punktverlust der Rückrunde hinnehmen. Am späten Sonntag Nachmittag kam das durch Krankheit und Verletzungen geschwächte Team nicht über ein 26:26 beim Tabellenfünften aus Dümpten hinaus. Durch die Punkteteilung bleiben die Grün-Weißen zwar vor dem Dritten aus Kettwig, sind nun aber bereits acht Punkte hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer der Verbandsliage LTV Wuppertal zurück.

    Es war die erwartet schwere Partie für die Ratinger. Schon im Hinspiel am Europaring blieb das Spiel lange Zeit offen und konnte erst in der Schlussphase entschieden werden. Durch die ungeliebte Sonntags-Spielzeit und dem Ausfall von Tristan und Max Beckmann sowie Simon Krämer waren bereits viele schlechte Vorzeichen gegeben. Auch Moritz Metelmann und Jörg Schomburg hatten Trainingsrückstand und Mittelmann Chris Schweinsberg konnte nur schwer angeschlagen am Spiel teilnehmen.

    Die Ratinger verloren besonders in der Anfangsphase zu oft den Ball und machten leichte Fehler. Da die Abwehr über weite Strecken stabil stand, blieb das Spiel die meiste Zeit ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich im ersten Durchgang mit mehr als 2 Toren absetzten. Mit einem Zwischenspurt über drei Tore ging der TV schließlich mit einer knappen 13:14-Führung in die Halbzeit.

    In der zweiten Hälfte wirkten die Ratinger konzentrierter und gingen schnell durch zwei weitere Treffer mit 13:16 in Führung. Durch den ausgedünnten Kader schafften es die Ratinger jedoch nicht, die gewohnte Variabilität im Angriff aufrecht zu erhalten. Die Abwehr der Dümptener stellte sich immer besser auf die Bemühungen der Gäste ein und konnte sich so wiederum ein wenig absetzten. Besonders der wurfstarke Rückraum um Philipp Peich, der auf 13 Treffer kam, machte den Ratingern in dieser Phase des Spiels zu schaffen.

    Doch die Grün-Weißen zeigten, dass sie dieses Spiel keineswegs verlieren wollten. In der Schlussphase wirkte es fast so, als wollte man den Sieg erzwingen. Es wirkte. Wenige Sekunden vor Schluss gingen die Ratinger mit 25:26 in Führung. Der letzte Angriff der Gastgeber endete mit einem Freiwurf, welcher leicht abgefälscht ins Ratinger Tor ging. Der Endstand von 26:26 ist vor allem wegen der schwierigen Umstände vor dem Spiel und der kämpferischen Leistung der Mannschaft gerechtfertigt. Dümpten lag über weite Strecken des Spiels vorne und obwohl die Partie lange offen blieb, standen die Ratinger näher an der vierten Saisonniederlage als die Dümptener. Im Ratinger Team war Moritz Metelmann mit neun Treffern bester Schütze. (-fh)

  • Höchste Saisonniederlage der zweiten Damenmannschaft

    Höchste Saisonniederlage der zweiten Damenmannschaft

    In Unterbach gegen HSG Gerresheim 1F war für die Zweitvertretung des TV Ratingen am vergangenen Sonntag nichts zu holen. Von Beginn an lagen die Gastgeberinnen in Front und über die gesamte Spielzeit hinweg konnten die Grün-Weißen Frauen ihre Leistung nicht abrufen. Zur Halbzeit war der Rückstand mit 10:5 noch in einem erträglichen Rahmen, zum Ende des Spiels hatten die Düsseldorfer Damen ihre Führung auf 27:12 ausgebaut.

    Für die Statistik: von acht gegebenen Strafwürfen verwandelten die Damen aus Gerresheim drei. Ratingen erhielt fünf Siebenmeter, verwandelte aber nur zwei. Zwei Verwarnungen und einer Zwei-Minuten–Strafe für die HSG standen zwei Verwarnungen und vier Zeitstrafen auf Ratinger Seite gegenüber. Mangelnden Einsatz können sich die Dumeklemmer-Damen nicht vorwerfen, trotzdem fehlten handballerische Grundlagen und sichere Torwürfe. Einzig in Normalform war erneut Torhüterin Carina Sassmannshausen.

    Aktuell auf dem fünften Tabellenplatz finden sich die Damen leistungsgerecht hinter den drei Gegnern, gegen die sie zweimal verloren haben. TG 81 (z. Zt. auf Platz vier) sollte im Rückspiel geschlagen werden, sodass am Ende der Saison vielleicht der vier Tabellenplatz herausspringt. Mehr ist in dieser Saison nicht zu holen. (-se)

    Teilgenommen an diesem Spiel haben: Carina Sassmannshausen (Tor), Chantal Runte (4), Daniela Rassloff (3), Natalie Cox, Stefanie Ellrott, Suna Atac, Laura Hannemann, Evelyn Scheffzyk (je 1) Christine Abel, Kathi Kühnert, Jennifer Horsters, Kristina Greisinger und Nikita Reucher.

  • Zwote scheitert im Spitzenspiel an der eigenen Chancenverwertung

    Zwote scheitert im Spitzenspiel an der eigenen Chancenverwertung

    Erster gegen Zweiter und das in einer gut besuchten Halle in Neuss. Es war alles angerichtet am Samstagnachmittag für ein packendes Spitzenspiel zwischen Gastgeber Neuss II und der Zwoten des TVR. Und das Spiel sollte halten, was es im Vorfeld versprochen hat. Es war ein umkämpftes Spiel, in dem Neuss über fast die gesamte Spieldauer in Führung lag und demnach auch verdient mit 26:21 die Oberhand behielt und die Zwote in der Tabelle somit vorerst von der Spitze verdrängt. Die Enttäuschung war nach dem Spiel entsprechend groß, wobei sich die Zwote nicht viel vorwerfen muss. Einzig die Chancenverwertung war schlichtweg nicht ausreichend, um für den Sieg in Frage zu kommen.

    Dabei kam das Team von Trainer Niklas Vogel zunächst gut ins Spiel und ging zweimal in Führung. Jedoch sollte das 2:1 die letzte Führung bleiben. In der Folge übernahm Neuss die Führung und konnte diese bis zum Schlusspfiff auch behaupten. Über 5:2, 9:6 und 12:9 konnten die Gastgeber den TVR bis zum Pausenpfiff stets bis auf drei Tore distanzieren. Die Grün-Weißen waren im Spiel und erspielten sich auch zahlreiche Großchancen, diese wurden jedoch nicht genutzt. Auch ein Verdienst des starken Neusser Schlussmanns Niklas Hollmann. Er parierte immer wieder Hundertprozentige und sollte im weiteren Spielverlauf zum Matchwinner avancieren.

    Die Halbzeitansprache fiel kurz aus, denn die Abwehr stand gut und auch das Angriffsspiel war bis zum Torabschluss gut organisiert. Die bereits vielfach erwähnte Chancenverwertung war der große Knackpunkt und das auch in Halbzeit zwei. Neuss erhöhte den Vorsprung beim 17:13 auf vier Tore. Es schien, als würde der TVR den Kontakt verlieren. Doch mit einem 3:0-Lauf verkürzte die Zwote auf ein Tor. Das Spiel schien zu Gunsten des TVR zu kippen, doch durch gleich mehrere technische Fehler und Fehlwürfe in Folge konnte Neuss wieder auf 21:17 enteilen. Das hatte Kraft gekostet und so konnte Neuss den Vorsprung bis zum Schlusspfiff behaupten.

    Freude in schwarz, Trauer in grün. Ein packendes und dennoch sehr faires Spitzenspiel fand in Neuss seinen verdienten Sieger. Ein Ärgernis für beide Mannschaften war vor dem Spiel die Schiedsrichteransetzung durch den Handballkreis Düsseldorf. Es spielte Erster gegen Zweiter und der Kreis setzte nur einen Schiedsrichter an. Das kann nicht sein. Auch wenn der Schiedsrichter im Rahmen seiner Möglichkeiten gut gepfiffen hat, so wünscht man sich vom Kreis doch, dass die Ansetzungen mit mehr Bedacht durchgeführt werden und für solch ein Spiel ein Gespann angesetzt wird.

    „Ich bin nicht enttäuscht! Das Team hat großartig gekämpft und alles rausgehauen. Glückwunsch an Neuss. Die Tabellenführung haben wir nicht heute verloren, sondern in Zons!“, so Trainer Vogel nach dem Spiel. „Wir wechseln nun die Rolle vom Gejagten zum Jäger. Wollen wir doch mal sehen, wie die jungen Neusser mit der Rolle des Spitzenreiters umgehen. Es bleiben noch sieben Spiele. Wir müssen nun unsere Hausaufgaben machen und werden parat sein, wenn Neuss patzt. Das Meisterschaftsrennen ist neu eröffnet!“, gibt sich Vogel kämpferisch und angriffslustig. Kommenden Samstag empfängt die Zwote Fortuna Düsseldorf, bevor es zur kurzen Karnevalspause kommt. (-nv)

    Team: Raukamp, Scholz, Vorberg – Glöckler (3), P. Jochems (4), Lohrenz (2), Fuck (2), Sarafin (2), Schmidt (3), R. Zietz (1), M. Zietz, Schäper (1), Bertram (2), Beckmann (1)

  • Zwote reist am Samstag voller Vorfreude zum Spitzenspiel nach Neuss

    Zwote reist am Samstag voller Vorfreude zum Spitzenspiel nach Neuss

    Der Tabellenzweite empfängt den Tabellenersten. Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn die Zwote als aktueller Tabellenführer am Samstag um 16:00 Uhr in Neuss bei der Zweitvertretung des Neusser HV antritt. Es ist das Spiel der letzten verbliebenen Mannschaften im Meisterschaftsrennen. Es trifft die stärkste Abwehr der Liga (TVR) auf den stärksten Angriff (Neuss). Schon das Hinspiel war an Spannung kaum zu überbieten. Dieses konnte die Zwote mit 24:23 denkbar knapp für sich entscheiden.

    Die Ausgangslage für Samstag stellt sich wie folgt dar. Siegt die Zwote, kommt das einer Vorentscheidung im Titelrennen gleich, weil der Vorsprung dann vier Punkte plus den direkten Vergleich betrüge. Bei einem Unentschieden bleibt die Zwote weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung Tabellenführer und hat den direkten Vergleich, der am Ende bei Punktgleichheit entscheidet, für sich entschieden. Verliert die Zwote mit mehr als einem Tor, so wird sie von Neuss als Tabellenführer abgelöst. Verliert die Zwote nur mit einem Tor und wirft dabei mindestens 24 Tore, bleibt sie Tabellenführer.

    Viel Theorie, entscheidend ist auf dem Feld. Und dort fehlen Trainer Niklas Vogel am Samstag mit Dennis Lohrenz, Peter Remke und Björn Jochems gleich drei Leistungsträger. Björn Jochems hat sich in den letzten Wochen so richtig warmgeworfen und wird vor allem im Angriff fehlen. Peter Remke hat insbesondere im Hinspiel gegen Neuss eine vorzügliche Leistung im Innenblock geboten und Schlitzohr Dennis Lohrenz ist auf Rechtsaußen eine Bank. Ihr Fehlen schmerzt sehr, muss aber kompensiert werden. Dass die Zwote in der Lage ist Ausfälle zu kompensieren, hat sie aber bereits im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Für Samstag wird von allen Spielern die Saisonbestleistung von Nöten sein, denn Neuss ist derzeit in einer absoluten Topverfassung. Die letzten sechs Spiele wurden allesamt gewonnen und das größtenteils sogar sehr deutlich. Mit Maximilian Eich haben sie im rechten Rückraum den wohl besten Linkshänder auf dieser Position. Schon im Hinspiel war er achtmal erfolgreich und somit für jedes dritte Tor des Tabellenzweiten verantwortlich. Ihn gilt es in den Griff zu bekommen. Generell wäre dem TVR zu empfehlen, von Anfang an parat zu sein. „Neuss wird loslegen wie die Feuerwehr und sein Heil in der Flucht nach vorne suchen. Hier gilt es, die Ruhe zu bewahren und viel Kraft in unser Rückzugsverhalten und die Defensive zu investieren. Trotz der Ausfälle sehe ich die Chancen bei 50:50. Es wird das Spiel, auf das wir seit einem Dreivierteljahr hinarbeiten. Wir freuen uns riesig darauf!“, so die Einschätzung von Trainer Niklas Vogel. Hoffentlich hält die Freude am Samstag auch um 18:00 Uhr noch an. (-nv)

    Datum: 11.02.2017

    Uhrzeit: 16:00 Uhr

    Ort: Sporthalle Hammfeld in Neuss

    Tabelle: TVR II 1. Platz mit 25-3 Punkten und 416:323 Toren

    NHV II 2. Platz mit 23-5 Punkten und 466-:359 Toren

    Letzte Spiele: TVR II S-S-N-S-S NHV II S-S-S-S-S

  • Erste Damen gewinnen am Ende deutlich beim Tabellenschlusslicht

    Erste Damen gewinnen am Ende deutlich beim Tabellenschlusslicht

    Am vergangenen Samstagabend waren die Ratinger Mädels der ersten Damenmannschaft zu Gast beim Letztplatzierten, dem Kettwiger Sportverein. Laut Papierform ein klare Sache, doch gerade solche Spiele sind oft die schwersten. Kettwig hatte lautstarke Unterstützung von der Tribüne und aufgrund der Tabellensituation Folge nichts zu verliehren. Natürlich waren auch einige Fans aus der Dumeklemmer-Stadt mit nach Essen gereist und so ging die Partie zwischen Kettwig und Ratingen pünktlich in gut besetzter Halle um 19:15 Uhr los.

    Es kam wie es kommen musste! Hochmotiviert legte die Heimmannschaft den deutlich besseren Start hin. Immer wieder ließ Kettwig die grünen Gäste in der Abwehr alt aussehen und konnte vorerst eine Führung erspielen. Gut acht Minuten lang war der TV wie gelähmt, Kettwig hingegen im Höhenflug unterwegs. Der TV wechselte, zudem gabe es ein paar klare Worte von der Bank zum Wachwerden

    Ein Fünf-Tore-Lauf der Zweitplatzierten drehte innerhalb von sieben Minuten das Spiel. Nun wurden auch immer wieder klare Konzepte im Angriff gespielt und die Abwehr stand deutlich besser. Kettwig kam zwar immer noch ab und an durch die Abwehr der Gäste, aber nur noch selten, so dass auch die Torausbeute immer geringer ausfiel. Zur Halbzeit stand es 10:13.

    Die Ratinger Truppe drehte dann aber nach dem Seitenwechsel nochmal auf. So zog das Team mit einem weiteren Fünf-Tore-Lauf in der zweiten davon (13:14 auf 13:19). Spätestens jetzt hatte Kettwig endgültig den Anschluss verloren. Der TV konnte den Vorsprung zwischenzeitlich auf neun Tore ausbauen und gewann aber schlußendlich mit 17:25. Für die lautstarke Unterstützung von den Fans vor Ort bedankt sich das Team an dieser Stelle ausdrücklich.

    Am kommenden Wochenende haben die Mädels die Truppe aus Krefeld zu Gast. Bayer Uerdingen ist diese Saison als einziges Team gelungen, den Ratingern zwei Punkte zu klauen. Mit 19:18 mussten sich die Mädels in Krefeld geschlagen geben. Daher ist hier dringend was gut zu machen. Die Truppe ist heiß auf das Spiel und freut sich natürlich, wenn gerade bei diesem Gegner die Halle bebt! Also: Save the Date und seid dabei. Samstag 18:00 Uhr Europaring, Spitzenspiel der Landesliga Gruppe 4: „Wir wollen die Punkte“ 🙂 (-vm)

  • Erste Herren bleiben zu Hause eine Macht: 40:25-Sieg gegen TuRa Altendorf

    Erste Herren bleiben zu Hause eine Macht: 40:25-Sieg gegen TuRa Altendorf

    Siebtes Heimspiel, siebter Sieg für die erste Herrenmannschaft. Der TV bleibt zuhause am Europaring eine Macht und weiterhin ohne Punktverlust in eigener Halle. Vor dem wichtigen Auswärtsspiel gegen Dümpten holten die Ratinger so zwei wichtige Punkte gegen die TuRa aus Altendorf. Diese hatten sich in den letzten Wochen stark formverbessert gezeigt. Am vergangenen Samstag blieben die Gäste jedoch ohne Chance gegen ein dominierendes Heimteam aus Ratingen.

    Die Dumeklemmer nahmen von Anfang an das Spiel in die Hand. Obwohl das Trainerteam um Ralf Trimborn auf die angeschlagenen Rückraumspieler Tristan Beckmann und Jörg Schomburg sowie Abwehrchef Simon Krämer verzichten musste, zeigten die Grün-Weißen ein stets konzentriertes und gut organisiertes Spiel. Über eine stabile Abwehr gelangen immer wieder schnelle Gegenstöße und auch die zweite Welle wurde oft in Torerfolge umgemünzt. Im Positionsspiel konnte sich besonders Moritz Metelmann profilieren, der auf insgesamt elf Tore kam. Auch Chris Schweinsberg, welcher neben drei Strafwürfen auch drei Feldtore erzielen konnte, zeigte im Angriff eine ansprechende Partie. In der Defensive waren alle drei Innenblockspieler gut aufgelegt.

    Dass die Ratinger die Partie zu keiner Zeit aus der Hand gaben, lag an einer guten Mannschaftsleistung und einer breiten Verteilung der Tore. Der Endstand von 40:25 ist damit auch in dieser Deutlichkeit verdient. Einziger Kritikpunkt waren teils leichte Gegentore aus Abprallern oder, wenn bereits Zeitspiel angezeigt war. Erfreulich auch das große Zuschauerinteresse: Insgesamt kamen über 200 Besucher und besonders viele Ehemalige in die Halle. Herzlichen Dank für die große Unterstützung! (-fh)

  • D2-Jugend mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Sieg gegen Angermund

    D2-Jugend mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Sieg gegen Angermund

    Das Hinspiel in Angermund hatte die D2-Jugend vor einigen Wochen mit fünf Toren verloren. Grund für die Niederlage waren jeweils einige unkonzentrierte Minuten zu Beginn der beiden Halbzeiten, in denen die D2 von Angermund zu leichten Toren kam. Daher lautete die Devise für das Team im Rückspiel am Samstag am Europaring: voller Einsatz von Beginn an.

    Und das Team lieferte. Am Ende der Partie stand ein deutliches 22:11 auf der Hallenuhr. In der Abwehr sorgten Nils, Hugo und Sana dafür, dass die Mittel- und Halbspieler der Düsseldorfer nie so richtig zur Wirkung kamen. Insbesondere Nils verdiente sich dabei Bestnoten im Abwehrverhalten. Auch vorne wussten die Grün-Weißen zu überzeugen. Nach der schnellen 1:0-Führung und dem Ausgleich durch Angermund zum 1:1 gerieten die Ratinger die gesamte Spielzeit nie wieder in Rückstand. Lediglich beim 4:3 waren die toll kämpfenden Gäste noch einmal in Schlagdistanz. Nach einem 3:0-Lauf der Ratinger wurde über 7:3 und 10:6 bei 12:8 die Halbzeit eins beendet.

    In der Halbzeitpause gab es dann auch nur eine Ansage an das Team: „Weitermachen wie in den ersten 20 Minuten!“ Und auch hier zeigte das Team, dass Konzentration von Beginn einer Halbzeit an möglich ist und Spiele in der Abwehr gewonnen werden. Genau drei (!) Tore ließen die Grün-Weißen im zweiten Durchgang zu, ein ums andere Mal zwang die aufmerksame Abwehr die Angermunder Spieler zu Würfen aus neun Metern, die dann beim sicheren Torwart Christian gut aufgehoben waren. Vorne lieferte das Team sehenswerte Angriffe mit schönen Anspielen auf die besser postierten Mitspieler ab und zog so ungefährdet zum 22:11-Schlußergebnis davon. Eine feine Mannschaftsleistung, in der sich alle Spieler einbrachten, wurde so am Ende belohnt. (-mo)

    Es spielten: Christian (Tor) – Nils, Hugo (4), Raphael (2), Ronan (5), Boran, Sana (5), Lennart (6)

  • 32:27 – Zwote siegt souverän gegen TG 81 Düsseldorf und freut sich nun auf das Spitzenspiel

    32:27 – Zwote siegt souverän gegen TG 81 Düsseldorf und freut sich nun auf das Spitzenspiel

    Nicht schön, aber effektiv. So kann man das Heimspiel der Zwoten vergangenen Samstag gegen TG 81 Düsseldorf zusammenfassen. Der 32:27-Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und somit vollkommen verdient. Weil Verfolger Neuss auch wie erwartet sein Spiel gegen Gruiten-Hochdahl gewonnen hat, ist nun alles bereitet für den Showdown der beiden Spitzenteams der Liga kommenden Samstag, wenn der Zweite (Neuss) gegen den Ersten (TVR) spielt. Doch zunächst noch zum vergangenen Samstag.

    Der Spielverlauf ist relativ schnell wiedergegeben. Die Zwote begann vor allem in der Defensive zunächst stark und konnte sich schnell mit 4:1 absetzen. TG 81 konnte beim 8:7 nochmal auf ein Tor verkürzen, ehe der TVR mit einem Zwischenspurt zum 14:9 wieder davoneilen konnte. Zur Halbzeit betrug die Führung beim 16:12 vier Tore, dieser hätte jedoch aufgrund vieler Fehlwürfe auch höher ausfallen müssen. Zudem ließ die Zwote in der Defensive die letzte Konsequenz vermissen, wodurch die Gäste insbesondere über den an sich gut stehenden Innenblock zu vielen Toren kamen.

    Die letzte Konsequenz fehlte auch in der zweiten Halbzeit, wenn auch der Sieg dennoch nie wirklich in Gefahr geriet. Näher als auf drei Tore sollte TG 81 nicht mehr rankommen. Dass der Sieg nicht höher ausgefallen ist, lag an der mangelhaften Chancenverwertung der Zwoten. Viele Chancen wurden nur halbherzig abgeschlossen und so blieben die Gäste zumindest in Schlagdistanz, ohne dem TVR gefährlich zu werden. Wieder einmal waren die beiden Jochems-Brüder in bester Wurflaune und erzielten zusammen 14 Tore. Umso schmerzlicher, dass Björn Jochems kommenden Samstag gegen Neuss fehlen wird. Auch Raphael Zietz wusste zumindest in der Offensive zu gefallen und konnte das Fehlen von Dennis Lohrenz gut kompensieren.

    Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Zwote mit einer soliden Leistung den Tabellenvierten der Liga souverän schlagen konnte, sich für das anstehende Spitzenspiel gegen Neuss allerdings noch sowohl in der Offensive als auch in der Defensive steigern muss. Trainer Niklas Vogel: „Wir alle wissen, dass das nicht unser bestes Spiel war, wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass TG 81 Tabellenvierter war und so bin ich froh darüber, wie souverän die Jungs das Spiel gewonnen haben. Im Spitzenspiel gegen Neuss werden die Jungs nochmal zwei Schippen oben drauf legen. Wir haben uns diesen Showdown verdient und freuen uns riesig darauf!“. (-nv)

    Team: Scholz, Raukamp (Tor) – P. Jochems (5), B. Jochems (9), Fuck (3), M. Zietz, Sarafin (3), Schmidt (3), R. Zietz (4), Remke (1), Schäper, Bertram (4)

  • Zweite Damen dominieren beim 11:22-Auswärtssieg gegen TSV Norf

    Zweite Damen dominieren beim 11:22-Auswärtssieg gegen TSV Norf

    Von der Krankheits- und Verletzungswelle der letzten Woche noch nicht ganz erholt machten sich die zweiten Damen früh am heutigen Sonntagmorgen auf den Weg nach Norf. Begleitet wurden sie dabei diesmal von Birgit Cordes-Lacarenza, die selbst bei den ersten Damen spielt und sich dankenswerterweise bereit erklärt hatte, die immer noch vakante Trainerstelle kurzzeitig zu übernehmen. Das Ziel sollte definitiv ein Sieg sein, aber gerade aufgrund des nicht vollständigen Kaders und der ganzen angeschlagenen Spielerinnen, die versuchen wollten dennoch zu spielen, konnte man sich nicht 100%ig sicher über das Erreichen dieses Ziels sein.

    Allen Zweifeln zum Trotz zeigten die Ratingerinnen einen gelungenen Spielauftakt. Daniela Rassloff sorgte für die ersten beiden Treffer (einen davon per Strafwurf) und startete damit in ein Spiel, aus dem sie später als Torschützenkönigin hervor gehen würde. Enorm stark präsentierte sich die Abwehr der Grün-Weißen: verschieben, blocken, aushelfen, festmachen – all das klappte in der Anfangsphase wie aus dem Bilderbuch. Für die Damen aus Norf bedeutete dies, dass man sich erst nach 15 Minuten über das erste Tor freuen konnte. An dieser Glanzleistung nicht unbeteiligt war natürlich auch Torhüterin Carina Sassmannshausen, die die wenigen Bälle, die die Abwehr durchließ, sicher parierte und auch zwei „Marken“, die Norf zugesprochen wurden, nicht zum Torerfolg werden ließ. Im Angriff reichte einfaches Druckspiel aus, um deutliche Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen, so konnte beispielsweise Christine Abel von links außen treffen oder auch Katharina Kühnert am Kreis nach tollen Anspielen von Chantal Runte. Die Chancenverwertung insgesamt hätte allerdings besser sein können, dennoch gelang es, sich mit 1:9 abzusetzen. Zwei weitere Treffer waren Norf in der ersten Halbzeit noch vergönnt, aber bei einem Stand von 3:10 konnten die Dumeklemmerinnen zufrieden in die Pause gehen.

    Resümierend konnte man die Abwehr nur loben, allerdings durfte man jetzt nicht übermütig werden und musste weiterhin konzentriert arbeiten. Auch wenn in diesem Spiel der ein oder andere Fehlwurf zu verkraften war, musste bezüglich des Angriffs das altbekannte Problem der Chancenverwertung aufkommen, diese könnte wie immer besser sein.

    Wie schon zu Spielbeginn gelang hier der Auftakt ebenfalls, zwei Angriffe, zwei Tore, elf Tore Führung. Der Torhüterwechsel von Carina Sassmannshausen auf Nadine Ciecior hatte der Stabilität und Sicherheit der Abwehr keinen Abbruch getan. Auch Nadine Ciecior hielt wichtige Bälle, wie beispielsweise einen Tempogegenstoß der Damen aus Norf. Im Angriff ließen die Ratingerinnen leider etwas Dynamik vermissen. Davon jedoch völlig unbeeindruckt erwies sich Daniela Rassloff von rechts außen als sichere Bank, einen Aufsetzer nach dem anderen brachte sie an der Torhüterin, die ihr Bein einfach nicht stehen lassen konnte, vorbei ins Tor. Insgesamt 13 Treffer (vom 7-Meter-Punkt, rechts außen und Rückraum rechts) gingen letztlich auf ihr Konto. Die Spielerinnen aus Norf wurden zusehens unzufriedener, konnten sie ihren Gegnerinnen weder im Angriff noch in der Abwehr Herr werden. Mit einem 11:22 wurde die Partie beendet. Die zweiten Damen waren sichtlich glücklich über diesen Sieg und werden versuchen, die positive Stimmung und den Spaß auch ins nächste Spiel gegen Gerresheim mitzunehmen. (-mm)

    Es spielten: Nadine Ciecior (Tor), Carina Sassmannshausen (Tor), Chantal Runte (2), Daniela Rassloff (13), Natalie Cox (1), Stefanie Ellrott, Katharina Kühnert (2), Jennifer Horsters, Mara Mantyk, Kristina Greisinger, Christine Abel (3), Nikita Reucher (1)