Kategorie: Archiv

  • Tolle Resonanz bei der Weihnachtsfeier der Handballjugend

    Tolle Resonanz bei der Weihnachtsfeier der Handballjugend

    Volle Halle, volles Lokal, voller Erfolg: Zur Kinder- und Jugendweihnachtsfeier der Handballabteilung des TV Ratingen fanden rund 60 Kinder und Jugendliche der F- bis C-Jugend mit ihren Eltern den Weg zunächst in die Halle am Europaring und anschließend in die Gaststätte „Gut Lohof“, um einige fröhliche Stunden zu verbringen. Da dies seit längerem die erste zentrale Weihnachtsfeier der Jugend war, konnten die Initiatoren Beate Egert, Ilka Schrader und Niklas Vogel im Vorfeld die Resonanz kaum abschätzen, waren sich dann aber bereits zum Start am Europaring sicher: Dieser Nachmittag wird super angenommen und macht allen große Freude.

    dsc_3570In der Halle hatte Beate Egert zusammen mit Helfern aus den Mannschaften und aus dem Elternkreis einen Parcours aus acht Stationen mit Geschicklichkeitsspielen aufgebaut. Zielwerfen mit Handbällen auf Kästen war da schon eine eher handballtypische Übung. Beim Papierfliegerweitwurf, dem Balancieren von Tischtennisbällen im Hindernisparcours, beim Lauf-Tic-Tac-Toe oder im Wissensquiz wurden unterschiedliche Talente von den Kindern und den mitmachenden Eltern abverlangt. Und so mancher Elternteil staunte beim Sieben-Meter-Werfen nicht schlecht, wie schwierig es sein kann, einen Torwart aus der E-Jugend zu bezwingen. Von der Zuschauertribüne sieht halt manches viiiel leichter aus 🙂

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    Nach knapp 90 Minuten in der Halle ging es für Kinder und Eltern dann zu Fuß zu unserem Partner „Gut Lohof“, wo die Jungspunde zunächst ihren Hunger am Buffet stillen konnten. Abteilungsleiter Thomas Oberwinster nutzte die „Stille“ während des Essens, um sich bei allen Übungsleitern der Jugendabteilung für ihren Einsatz herzlich zu bedanken und kleine Präsente zu überreichen. Der große Applaus aller Eltern zeigte, dass Thomas Oberwinster diesen Dank nicht nur in eigenem Namen überbrachte. Zum Abschluss der Jugendweihnachtsfeier gab es für alle Kinder Süßes und Nützliches, nämlich Schokolade und zum Ausgleich für die Kalorien zwei Paar Sportsocken. So ging nach mehr als vier Stunden eine Weihnachtsfeier zu Ende, die Lust auf eine Wiederholung im kommenden Jahr macht. (Text und Fotos: -mo)

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  • Zwote will gegen Gerresheim mit Vollgas in die Winterpause

    Zwote will gegen Gerresheim mit Vollgas in die Winterpause

    Der bisherige Saisonverlauf der Zwoten ist sehr erfreulich. Nach acht Siegen und einem Unentschieden stehen die Grün-Weißen aktuell vollkommen verdient und souverän mit 17-1 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksliga. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Wersten und mit diesem Polster will man auch mindestens in die Winterpause gehen. Dafür muss am Samstag um 18:00 Uhr das letzte Spiel des Jahres daheim am Europaring gegen die Zweitvertretung der HSG Gerresheim gewonnen werden.

    Dass das kein Selbstläufer wird, verrät bereits die Tabellensituation. Die Düsseldorfer haben die letzte Schwächephase von Lintorf und SFD Düsseldorf genutzt und sich still und heimlich auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet. Ganz überraschend ist das nicht, immerhin ist Gerresheim neben der Zwoten das einzige Team, welches den Tabellenzweiten Wersten schlagen konnte. Auch die 44:30- und 32:20-Siege gegen Zons und Unterrath verdeutlichen zudem, wozu der kommende Gast in der Lage ist.

    Gewarnt ist das Team von Trainer Niklas Vogel somit ausreichend. Trotz dem Respekt vor dem Gegner weiß man am Europaring aber auch um die eigene Stärken. Wie zuletzt gegen Meerbusch will man aus einer kompakten Defensive heraus ein schnelles Umschaltspiel aufziehen und im Idealfall früh im Spiel die Initiative ergreifen. Fehlen werden der Zwoten Mittelmann Fabian Sarafin und Kreisläufer Felix Bertram. Mit Ausfällen kämpft die Zwote bereits die gesamte Saison. Bisher konnte sie das stets kompensieren. Peter Remke hat beispielsweise gegen SFD gezeigt, dass er auch in der Lage ist, das Team zum Sieg zu führen und Basti Schäper am Kreis brauch man ohnehin nie zusätzlich zu motivieren.

    „Wir wollen mit Vollgas ins Spiel gehen und Weihnachten mit mindestens drei Punkten Vorsprung auf Wersten vor dem Kamin sitzen. Die Mannschaft kann und muss sich selbst beschenken. Mal sehen, ob uns Lintorf mit einem Sieg gegen Wersten ein zusätzliches Geschenk macht.“, so Trainer Vogel zum letzten Spieltag des Jahres. (-nv)

  • Spitzenspiel der ersten Herren in Kettwig: Wer bleibt dran am LTV Wuppertal?

    Spitzenspiel der ersten Herren in Kettwig: Wer bleibt dran am LTV Wuppertal?

    Zwei Wochen nach der Auswärtsniederlage beim LTV Wuppertal muss die erste Herrenmannschaft des TV Ratingen ein weiteres Spitzenspiel in fremder Halle bestreiten. Am Samstag geht es gegen den Tabellenzweiten aus Kettwig. In diesem Jahr verlor das Team aus dem Essener Süden erst zwei Mal. Die Gastgeber sind der direkte Tabellennachbar und liegen zurzeit einen Punkt vor den Grün-Weißen, die allerdings ein wesentlich besseres Torverhältnis haben. Mit einem Sieg würden die Ratinger daher den zweiten Platz übernehmen und erster Verfolger des LTV Wuppertal werden. Gegen eben diese verlor Kettwig am vergangen Sonntag mit 32:25 und verpasste damit die Chance, die Liga wieder spannend zu machen. Für beide Teams steht somit ein Must-Win-Spiel an. Nur mit einem Sieg kann der Anschluss an die Tabellenspitze gehalten werden.

    Das Team aus Kettwig zeichnet sich seit Jahren durch eine sehr homogene Mannschaft aus. Fast alle Positionen sind zumindest in der ersten Reihe sehr gut besetzt. Der Rückraum ist mit Moritz Brix und Marc Bing dabei besonders zu erwähnen und auch die Außenpositionen sind zumeist äußerst treffsicher. Zudem stehen dem Kettwiger Trainerteam mehrere gute Kreisläufer zur Verfügung. Der TV muss daher eine konzentrierte Leistung zeigen und dabei an die vergangenen beiden Spiele anknüpfen. Da man sich in den vergangenen Jahren besonders auswärts in Kettwig schwergetan hat, steht eine schwierige Aufgabe vor der Tür. Den Ratingern fehlt dabei weiterhin Mittelmann Chris Schweinsberg. Beim letzten Spiel des Jahres hoffen die Ratinger auf Unterstützung in fremder Halle. Anwurf ist am Samstag um 17:30 Uhr in Kettwig im Theodor-Heuss-Gymnasium an der Hauptstraße. (-fh)

  • Die Heimspielweste bleibt weiß: 32:19-Sieg der ersten Herren gegen Haan II

    Die Heimspielweste bleibt weiß: 32:19-Sieg der ersten Herren gegen Haan II

    Die erste Herrenmannschaft des TV Ratingen bleibt auch weiterhin am heimischen Europaring ohne Punktverlust. Gegen die zweite Mannschaft der Unitas Haan konnten sich die Grün-Weißen deutlich mit 32:19 (15:8) durchsetzen. Dabei führten die Ratinger nach dem frühen 1:1 fast über 60 Minuten und knüpften dabei an die gute Auswärtspartie gegen die MTG Horst an.

    Die Gäste reisten als Tabellenzehnter mit 6:12 Punkten nach Ratingen, konnten aber bereits in einigen Partien zeigen, dass auch höhere Plätze erreicht werden können. Gegen den Tabellenführer aus Wuppertal verlor man in eigener Halle nur mit zwei Toren. Grund dafür sind vor allem erfahrende Spieler wie Philip Schmalbuch, die Brüder Max und Nick Blau und Frank Kleine-Boymann, die allesamt bereits in höheren Ligen gespielt oder Erfahrungen in der ersten Auswahl des Vereins gemacht haben. Die Trainer der Gäste sind zudem für ihr sehr variables Spiel bekannt und scheuen sich nicht vor mehreren taktischen Umstellungen während einer Partie.

    Den Gastgebern aus Ratingen gelang es allerdings schnell, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Großen Anteil daran hatte in der Anfangsphase dieser Partie Tim Pawlik, der im Tor viele Bälle abwehren konnte. Begünstigt wurde seine Leistung wieder einmal durch eine gute Ratinger Abwehr. Obwohl hier wieder viele Wechsel vollzogen wurden, klappt die Absprache immer besser. In der ersten Halbzeit kassierten die Ratinger so lediglich acht Gegentreffer. Der 15:8-Halbzeitstand war für die Gäste dennoch etwas schmeichelhaft: Besonders in den letzten Minuten der ersten Halbzeit ließen die Ratinger viele gute Chancen liegen und verpassten es, eine deutlichere Führung auszuspielen.

    Doch die Ratinger fanden auch in der zweiten Halbzeit schnell wieder Anschluss an die guten ersten 25 Minuten des Spiels. Über die Spielstände von 18:10 und 26:16 wurde der Vorsprung weiter ausgebaut. Nachdem die Haaner versuchten, immer wieder einzelne Spieler der Ratinger aus dem Spiel zu nehmen, konnten die Gastgeber die dadurch entstandenen Lücken in der Abwehr immer wieder nutzen. Besonders die Halbpositionen erzielten nach einfachen Stoßbewegungen leichte Tore. Tristan Beckmann und Jens Szonn mit je sieben Toren sowie Moritz Metelmann und Jörg Schomburg mit jeweils sechs Treffern waren die besten Schützen der Ratinger.

    Die Hausherren zeigten über fast 60 Minuten eine konzentrierte Leistung. Dabei ließen sie sich weder von der Unruhe auf Haaner Seiten noch von dem jungen Schiedsrichtergespann, die eine klare, aber sehr großzügige Linie führten, ablenken. Zudem kamen in diesem Spiel insgesamt weniger technische Fehler zustande und die erste Mannschaft zeigte, dass man auch gegen Gegner aus den unteren Tabellenregionen souverän Punkte holen kann. Der Europaring hat sich in dieser Saison zu einer Festung entwickelt und die Heimstärke des Tv hält damit an.

    Im letzten Spiel dieses Jahres gilt es nun diese Form auch auswärts abzuliefern. Gegen den Tabellenzweiten aus Kettwig steht dabei auswärts eine besonders schwierige Partie an. Hier werden die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gelegt. Nur mit einem Sieg in Kettwig bleibt der TV im Rennen um die Verbandsliga-Meisterschaft. (-fh)

  • Zwote in Meerbusch nach Abwehrumstellung in Halbzeit zwei nicht zu stoppen

    Zwote in Meerbusch nach Abwehrumstellung in Halbzeit zwei nicht zu stoppen

    Wozu die zweite Mannschaft des TV Ratingen in der Lage ist, wenn sie im taktischen Konzept bleibt und diszipliniert spielt, durften deren Anhänger am Samstag beim 18:31-Sieg in Meerbusch gegen die Erstvertretung des Meerbuscher HV vor allem in der zweiten Halbzeit bestaunen. So agierte die Zwote in der Defensive extrem sicher und vorne mit dem nötigen Spielwitz, allerdings erst in der zweiten Halbzeit. Christian Böcker half zum zweiten Mal in dieser Saison aus und machte deutlich, dass er noch nichts an Wuchtigkeit eingebüßt hat.

    Die Vorzeichen standen ob des Fehlens von Peter Remke, Felix Bertram und Lino Glöckler nicht gut. Zudem gingen mit Björn Jochems, Cedric Fuck und Martin Zeitz gleich drei Spieler angeschlagen ins Spiel. Gegenüber den beiden vorausgegangen Spielen gegen Lintorf und SFD kam das Team am Samstag jedoch sehr gut ins Spiel. Das 1:0 für Meerbusch sollte die letzte Führung der Gastgeber im Spiel bleiben. In der Folge übernahm die Jungs in Grün-Weiß das Kommando. Beim 5:8 hatte die Zwote eine Drei-Tore-Führung inne, konnte sich aber nicht entscheidend von Meerbusch absetzen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen bekam man in der Defensive den Rückraumrechten Jörg Oelerink nicht in den Griff, er erzielte in Halbzeit eins fünf Tore. Und zum anderen vereinzelte sich das Angriffsspiel zunehmend. Zu viele Einzelaktionen verhinderten einen größeren Vorsprung als zur 11:13 Halbzeitführung.

    Bereits in der ersten Halbzeit wurde die Ratinger Defensive auf 5+1 mit einer Manndeckung gegen Oelerink umgestellt. Zum Tragen kam diese Umstellung jedoch erst richtig in Halbzeit zwei. Meerbusch fiel im Angriff gegen die Ratinger Defensive um Fabian Sarafin, Philipp Jochems und Christian Böcker nicht mehr viel ein. Bis zum 14:16 konnten sie den Kontakt noch halten, danach zogen die Grün-Weißen Tor um Tor davon. Mit einem 0:6-Zwischenspurt von 15:19 auf 15:25 wurde das Spiel dann entschieden. Durch das sichere Defensivspiel konnten viele Tempogegenstöße gefahren werden, und im aufgebauten Angriff agierte die Zwote in der Folge mit der nötigen Ruhe und Geduld und erspielte sich zahlreiche Großchancen, die von Schäper am Kreis, Lohrenz auf Außen sowie Fuck und Böcker im Rückraum genutzt wurden. „Ich hoffe, dass in der zweiten Halbzeit der „Aha-Effekt“ eingesetzt hat und wir daraus für die Zukunft lernen. Unser Spiel muss geduldiger und dennoch zielstrebiger werden, dann sind wir verdammt schwer zu schlagen. In der Defensive waren wir heute sehr stark und hatten mit Scholz und Vorberg einen sicheren Rückhalt im Tor. Toll, wie das gesamte Team die Ausfälle zum wiederholten Male kompensiert hat.“, so die Einschätzung von Trainer Niklas Vogel zum Spiel.

    Am Ende steht ein auch in der Höhe verdienter 18:31-Auswärtssieg, wodurch der Vorsprung auf Rang zwei, den Wersten aktuell innehat, weiterhin drei Punkten beträgt. Kommenden Samstag folgt das letzte Spiel des Jahres gegen den Tabellenvierten HSG Gerresheim II. Unabhängig vom Ausgang des Spiels steht bereits jetzt fest, dass die Zwote an der Tabellenspitze überwintern wird. (-nv)

    Team: Scholz, Vorberg – P. Jochems (3), Lohrenz (6), Fuck (5), Sarafin (2), B. Jochems (2), Schmidt (2), Schäper (4), R. Zietz (1), Böcker (6), M. Zietz

  • Tabellenführung verteidigt: A2-Jugend schlägt Gerresheim mit 35:26

    Tabellenführung verteidigt: A2-Jugend schlägt Gerresheim mit 35:26

    Am Samstag bestritt die A2-Jugend am Europaring gegen die HSG Gerresheim ihr letztes Heimspiel vor der Winterpause. Der Tabellenführer unter Leitung von Stefan „Meier“ Oberwinster trat mit vier Siegen im Rücken zum Heimspiel gegen die in der Tabelle auf Rang sechs platzierten Gerresheimer an.

    Der Start der ersten Halbzeit verlief gut für die Jungs aus Ratingen. Der Abwehrverbund stand gut und Torwart Tom Bartmann dahinter hielt, was er halten konnte und schickte die schnellen Außen auf ihre Reise ins „Eins gegen Eins“ gegen den gegnerischen Torwart. Dieses Spiel, bei dem sich besonders Linksaußen Philippe Todt mit vielen Treffern auszeichnen konnte, brachte den Ratingern einen zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprung ein (13:6). Daraufhin nahm der Trainer aus Gerresheim sein Timeout, um das Spiel zu beruhigen.

    Die Ratinger Jungs schienen von den ersten, vor allem läuferisch anstrengenden, Minuten ein wenig müde und so bekamen die Gerresheimer mehr und mehr Chancen, da die Deckungsarbeit des TV Ratingen stark nachließ. So gelang es den Gerresheimern, bis auf zwei Tore heranzukommen (14:12/15:13). Und die Mannschaft von „Meier“ kam noch vor der Halbzeit (17:14) in größere Probleme als erwartet.

    Diese Probleme wurden direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit vergessen gemacht, da vor allem durch gutes Rückraum-Spiel von Yannik Dumeier, Niklas Hasenklever und Henning von der Groeben Lücken in der gegnerischen Abwehr aufgerissen wurden und genutzt werden konnten. So wurde aus der Drei-Tore-Führung zur Halbzeit schnell eine Acht-Tore-Führung (26:18). Die Ratinger standen nun besser in der Abwehr und ließen in den letzten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nur vier Tore zu (von 28:22 bis 35:26). Am Ende stand ein verdienter 35:26 -Sieg für die Dumeklemmer auf der Anzeigetafel. Ein alles in allem gelungenes Spiel, bei dem trotz der starken zweiten Halbzeit vor allem in der ersten Halbzeit noch Luft nach oben war. (-pt)

    Es spielten: Bartmann (Tor) – v. Zedlitz, Holtmeyer, v.d. Groeben (9), Hanke (5), Schmidt, Todt (14), Dumeier (6), Hasenklever (1)

  • 25:21-Sieg der ersten Damen gegen Osterfeld – jetzt geht es zum Spitzenspiel nach Überruhr

    25:21-Sieg der ersten Damen gegen Osterfeld – jetzt geht es zum Spitzenspiel nach Überruhr

    Am Samstag spielten unsere erste Damenmannschaft zu Hause am Europaring gegen den Tabellenletzten Turnerbund Osterfeld. Die Angaben des Trainerduos Rudi Lichius und Cordula Schwirblat waren klar: Frühzeitig zeigen, warum das Team zurecht an Platz zwei der Tabelle stehen und bloß nicht den Schlendrian einziehen lassen.

    In der ersten Halbzeit konnten die Damen dies auch einigermaßen umsetzen, allerdings ließen die Dumeklemmerinnen hier schon die eingespielten Konzepte und Spielzüge vermissen. Dennoch setzte sich das Team über einen 7:0-Lauf auf einen 13:3-Zwischenstand und 16:7-Halbzeitstand vorentscheidend ab.

    Die Ansage in der Halbzeit war klar: Weiter vorne mit Konzept – nur noch mit Konzept und nicht überhastet – spielen und hinten in der Abwehr weiter zupacken und versuchen, unter 15 Gegentoren zu bleiben. Leider ist dies den Mädels nicht gelungen. Vorne lief nicht mehr wirklich viel zusammen, eindeutige Torchancen wurden leichtfertig vergeben und hinten ließen die Osterfelder-Damen das TV-Team immer wieder kläglich aussehen. Die zwei Punkte haben sich die ersten Damen dennoch nicht mehr nehmen lassen und gewannen mit 25:21.

    Und so zieht Anne Brix für das Team Resümee: „Generalprobe für nächstes Wochenende gescheitert, dann kann es ja nur besser werden. Mund abwischen – weitermachen! Nun wollen wir in der kommenden Trainingswoche alles geben, um am kommenden Wochenende gegen Überruhr im Spitzenspiel wenigstens den Hauch einer Chance zu haben, etwas Zählbares aus der Klapperhölle mitzunehmen.“

    Dafür kann das Team jede lautstarke Unterstützung dringend gebrauchen! Anwurf ist am 18.12. um 15:40 Uhr in der Klapperhölle in Überruhr. Das Team freut sich über zahlreiche Unterstützer. (-ab)

    Es spielten: Rebecca (Tor) – Birgit (3), Lotta (4), Ronja, Caro, Jenny (1), Ramona (5), Verena (6), Vani (2), Svenja, Anna (1), Xenia (1), Melle, Monja (1)

  • Zwote muss Samstag zu ungünstiger Anwurfzeit ersatzgeschwächt in Meerbusch antreten

    Zwote muss Samstag zu ungünstiger Anwurfzeit ersatzgeschwächt in Meerbusch antreten

    Gute Voraussetzungen zur Verteidigung der Tabellenspitze sehen anders aus. Am neunten Spieltag der Herren-Bezirksliga muss der Spitzenreiter TV Ratingen II ersatzgeschwächt beim wiedererstarkten Meerbuscher HV antreten. Mit Lino Glöckler und Peter Remke fehlen Trainer Niklas Vogel am Samstag gleich zwei Mittelmänner und in Glöckler zudem der Toptorschütze des Teams. Auch Peter Remke war zuletzt im Spiel gegen SFD Düsseldorf in starker Form. Die beiden fehlen nicht etwa wegen Verletzungen. Sie sind schlichtweg aufgrund der extrem unglücklichen Anwurfzeit am Samstag um 15:45 Uhr beruflich verhindert. Neben den beiden Mittelmännern geht zudem Youngster Cedric Fuck zumindest angeschlagen ins Spiel. Trainer Vogel fehlen somit die Alternativen im Rückraum. Und auch am Kreis wird es eng, da Lino Glöckler zuletzt auch dort ausgeholfen und den weiterhin privat verhinderten Felix Bertram vertreten hat.

    Mit den beiden Jochems-Brüdern und Fabian Sarafin auf der Mitte verfügt das Team noch immer allemal über einen hervorragenden Rückraum. Viel Zeit zum Ausruhen wird den dreien am Samstag jedoch nicht bleiben. „Diese Anwurfzeit ist für mich unverständlich und sehr ärgerlich. Es hilft aber alles nichts, da müssen wir durch. Unsere erste Sieben ist nach wie vor sehr stark besetzt und auch in anderen Spielen haben wir bereits bewiesen, dass wir Ausfälle kompensieren können.“, fasst Trainer Vogel die Situation zusammen.

    Mit dem Meerbuscher HV erwartet die Zwote am Samstag jedoch einen formstarken Gegner, der nach schwachem Saisonstart allmählich wieder in die Spur zurückfindet. In Meerbusch wird großer Aufwand betrieben, das mittelfristige Ziel ist der Aufstieg in die Landesliga. Dieses wird der MHV in dieser Saison nicht mehr erreichen. Nachdem man zu Saisonbeginn noch im Tabellenkeller steckte, konnte der kommende Gastgeber der Zwoten aus den letzten drei Spielen fünf von sechs möglichen Punkten holen und sich ins untere Mittelfeld vorarbeiten. Das ausgeglichene Torverhältnis zeigt, wie eng die Spiele waren, die der MHV verlor. Dabei ging es mit Lintorf, Wersten und SFD zudem bereits gegen drei Topteams der Liga. Somit sollte man die aktuelle Tabellensituation situativ einschätzen. „Meerbusch wird sich in der Tabelle nach und nach vorarbeiten und am Ende im oberen Mittelfeld stehen. In eigener Halle werden sie uns sicherlich alles abverlangen, dennoch und auch trotz der Personalsituation gehen wir als Favorit ins Spiel und wollen dieser Rolle gerecht werden.“, so Vogels Einschätzung zum Gegner.

    Im vorletzten Spiel dieses Jahres stehen die Vorzeichen also alles andere als gut. Dennoch ist die Marschroute klar: Mit einem Sieg nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ soll die Tabellenspitze behauptet werden. (-nv)

  • Zuhause und auswärts: Die erste Damenmannschaft ist aktuell nicht zu stoppen

    Zuhause und auswärts: Die erste Damenmannschaft ist aktuell nicht zu stoppen

    Am Samstag, den 26.11.2016 hatte die erste Damenmannschaft des TV den TSV Bocholt zu Gast. Um 18 Uhr in der Halle Europaring ging es vor gut besetzter Tribüne los. Der TV sah jedoch nicht von Beginn an gut aus und musste sich von Führung zu Führung kämpfen. Die Gäste hielten immer wieder mit und durchbrachen die Abwehr der Ratingerinnen zu leicht, was in der 18. Minute sogar die Führung für Bocholt bedeutete (11:12).

    Bis zur Pause gelang es den Grünen-Weißen dann aber, einen etwas deutlicheren Abstand zu den Gästen zu erarbeiten. Mit 18:14 ging es in die Kabine, wo nicht viel um den heissen Brei geredet wurde, denn die Abwehr musste mehr tun und der Angriff konsequenter durchstoßen.

    Dies gelang nach der Halbzeit, sodass relativ zeitig auch die Führung weiter ausgebaut wurde. Ein, zwei schnelle Tempogegenstöße sowie erstklassige Paraden von Rebecca Wagner im Tor ließen Bocholt letztlich doch keine Chance. Nachdem Verena Meschig vier Mal in Folge aus dem Rückraum traf und infolgedessen manngedeckt wurde, konnte Bocholt trotzdem nichts mehr entgegensetzten. Zwei tolle Anspiele von Anna Brix und Ramona Ludwig, ließen Monja Szkodny am Kreis nochmal glänzen. Nach verpatztem Start in die Partie konnte der TV also doch noch ganz gut aussehen und die zwei Punkte in Ratingen behalten. Endstand 33:25.

    Es spielten: Rebecca (Tor), Birgit (4), Lotta (1), Ramona (4), Caro (2), Ronja (1), Verena (10/3), Vani (2), Svenja (2), Anna (4), Xeni (1), Melle (1), Monja (2)

    Vergangenen Samstag, den 03.12.2016 ging es dann für die ersten Damen um 17:30 Uhr auswärts in Garath gegen die Truppe der SFD. Vorab einmal ein herzliches „Welcome back“ an unsere Jenny Budnik, die am Freitag ihr erstes Training nach der Auslandspause absolvierte und gegen SFD direkt mit auf der Platte stand. Der TV, tabellentechnisch in Favoritenrolle, tat sich anfangs schwer gegen die Abwehr der Garatherinnen und fand eher schwer ins Spiel. Etwas zu statisch spielend kamen die Ratingerinnen selten zum Torerfolg. Doch ähnlich erging es den Gegnerinnen, sodass das Spiel bis zur Halbzeit ehr torarm verlief, mit 7:10 ging es in die Kabine.

    In der zweiten Hälfte der Partie sollten deutlich mehr Tore fallen. Jetzt kam der TV ins Rollen. Die Mädels waren hellwach nach der Pause und konnten allein sieben Mal den Ball in der Abwehr abfangen und durch folgenden Tempogegenstoß Tor um Tor die Führung ausbauen. Wenn kein Tempogegenstoß möglich war, spielten die Ratingerinnen die zweite Welle und kamen so zum Erfolg. Durch eine temporeiche und dynamische zweite Halbzeit konnten die Grünen auch noch was für ihr Torverhältnis tun, denn letzten Endes gewann das Team deutlich mit 16:26. (-vm)

    Es spielten: Rebecca (Tor), Verena (10/2), Ramona (4), Monja (3), Birgit (2), Lotta (3), Vani (1), Caro (1), Xeni (1), Anna (1), Melle, Jenny, Ronja

  • Niederlage in der letzten Sekunde: E1 verliert Spitzenspiel in Erkrath mit 13:12 (8:6)

    Niederlage in der letzten Sekunde: E1 verliert Spitzenspiel in Erkrath mit 13:12 (8:6)

    Zu früher sonntäglicher Stunde reiste unsere E1-Jugend nach Erkrath zum Spitzenspiel der Kreisliga gegen den TuS Erkrath. Und es wartete eine dicke Überraschung auf das Team. Der WDR war mit einem Kamerateam in der Halle und berichtete in der Aktuellen Stunde über das Match.

    Im Spiel selbst hatten die Dumeklemmer nach superspannenden 40 Minuten knapp das Nachsehen. Mit der Schlusssirene (oder auch kurz danach ) fiel das 13:12 für den Gastgeber, nachdem die Ratinger einen 8:6-Halbzeitrückstand aufgeholt und bis zwei Minuten vor Schluss noch mit 11:12 hauchdünn geführt hatten. Ein Unentschieden – so die einhellige Meinung – wäre mehr als gerecht gewesen.

    Natürlich war nach Abpfiff die Enttäuschung bei den Jungs von Trainer Jan Phillipp Czernitzky zunächst groß. Erkrath ist jetzt Tabellenführer. Doch schon bald darauf machte sich wieder Optimismus breit. Keeper Christian meinte: „Im Rückspiel schlagen wir die Erkrather mit zwei Toren, dann haben wir wieder die Nase vorn.“ Diesem Wunsch schließen wir uns gerne an. (-mo)

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