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  • Zwote verspielt im Derby bei TuS Lintorf II in turbulenter Schlussphase einen Punkt – 25:25

    Zwote verspielt im Derby bei TuS Lintorf II in turbulenter Schlussphase einen Punkt – 25:25

    Auch lange nach Spielende wussten die Mannschaft, Trainer Vogel und die Anhänger des TV Ratingen nicht wirklich, was da gerade passiert war. Der TVR hat im Derby beim TuS Lintorf II im Gefühl des sicheren Sieges kurz vor Abpfiff den Ausgleich zum 25:25 hinnehmen müssen und einen Punkt im Aufstiegsrennen liegen gelassen. Die Umstände, die dazu führten waren zum Teil selbst herbeigeführt und zum anderen leider durch Fehlentscheidung der Unparteiischen bedingt.

    Doch der Reihe nach. Die erste Halbzeit war eine Halbzeit zum Vergessen. Lintorf überraschte den Angriff der Zwoten in der ersten Hälfte mit einer offensiven 4:2-Deckung, womit die Grün-Weißen nur schlecht zurechtkamen. Auch die Defensive hatte mit dem behäbigen Angriffspiel der Lintorfer seine Probleme und konnte so zum Beispiel das Spiel über den Kreis nicht ausreichend unterbinden. Lintorf war besser im Spiel, behauptete die Führung von Anfang an und baute diese bis zur Halbzeit beim Stand von 13:10 auf drei Tore aus. Die Zwote investierte in der ersten Hälfte schlichtweg zu viel Kraft in die Diskussionen mit den Schiedsrichtern, mit deren Entscheidungen man sich Teils zu Recht nicht abfinden wollte. Die Lintorfer stellten sich auf die Spielleitung der Schiedsrichter einfach besser ein und zogen ihr Spiel durch.

    Zweite Halbzeit – Neuanfang. Mit dem Vorsatz, die Schiedsrichterentscheidungen unkommentiert zu lassen und die Konzentration vollkommen auf das eigene Spiel zu richten, starteten die Spieler von Trainer Niklas Vogel in die zweite Hälfte. Und der Vorsatz wurde ausgezeichnet umgesetzt. Beim 14:14 war das Spiel bereits wieder ausgeglichen. In der Folge wurde die Führung nach und nach ausgebaut. Beim Stand von 19:24 fühlten sich die Dumeklemmer bereits auf der Siegerstraßea, auch weil Lintorf nicht mehr viel entgegenzusetzen hatte. Doch dann überschlugen sich in den letzten acht Minuten die Ereignisse. Lintorf stellte die Abwehr um und nahm den bis dahin starken Youngster Cedric Fuck in Manndeckung. In der Folge wurden gleich drei Angriffe durch technische Fehler hergeschenkt und zudem hatte Lino Glöckler mit seinem Wurf an den Innenpfosten auch noch Pech. Neben dem eigenen Unvermögen griffen die Unparteiischen obendrein auch mit Fehlentscheidungen entscheidend ins Spiel ein. Sebastian Schäper wurde im Angriff nach einem Foul kein Freiwurf zugesprochen, er bleibt verletzt liegen. Weil er bereits wieder auf den Beinen stand, bevor er behandelt wurde, wurde ihm eine Zeitstrafe wegen „Schauspielerei“ ausgesprochen. Nachdem auch noch Martin Zietz kurz darauf eine aus TV-Sicht überzogene Zeitstrafe erhält, geht der TVR in doppelter Unterzahl in die letzten beiden Spielminuten. Letzter Angriff für Lintorf zwanzig Sekunden vor dem Ende, es steht 24:25 für den TV. Martin Zietz kommt von der Bank von seiner Zeitstrafe zurück, fängt direkt einen Pass ab und will auf das leere Lintorfer Tor, Lintorf hatte den Torhüter gegen einen Feldspieler gewechselt, werfen und wird dabei grob gefoult. Regelgerechte Spielfortsetzung wäre gewesen: Rote Karte für den Lintorfer Verteidiger und Strafwurf für TV Ratingen. Die Schiedsrichter aber liessen zum Unverständnis aller weiterspielen, Lintorf kam kurz vor dem Schlusspfiff über Gereon Kölsch zum Ausgleich. Lintorf jubelt, die Zwote ist ob der Fehlentscheidung der Schiedsrichter außer sich.

    „Wir haben uns selbst in die Bredouille gebracht, haben uns zu früh als Sieger gefühlt und den Sieg her geschenkt. Auch über unsere erste Halbzeit müssen wir noch reden. Dennoch bin ich stolz darauf, wie die Jungs in der zweiten Hälfte zurückgekommen sind. Es ist immer schade, wenn Schiedsrichter entscheidend und aus unserer Sicht fehlerhaft ins Spiel eingreifen. Ich hoffe nur, dass dieser Punkt am Ende nicht über Aufstieg und Nicht-Aufstieg entscheidet.“, so der Trainer Niklas Vogel nach dem Abpfiff.

    Das Unentschieden bedeutet den ersten Verlustpunkt für die Zwote. In der Tabelle bleiben die Grün-Weißen dennoch mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Kommende Woche steht direkt das nächste Spitzenspiel für die Zwote an. Am Samstag um 18:30 Uhr empfängt diese dann das Überraschungsteam von SFD Düsseldorf, welches derzeit mit 11-3 Punkten den zweiten Tabellenplatz innehat. (-nv)

    Team: Scholz, Vorberg – Glöckler (6), P. Jochems (1), M. Zietz (2), Lohrenz (2), Sarafin (4), Fuck (5), Schmidt, Schäper (2), B. Jochems (3)

  • Dritte Herren verteidigen Tabellenspitze mit 15:22-Sieg bei Jahn/West

    Dritte Herren verteidigen Tabellenspitze mit 15:22-Sieg bei Jahn/West

    Am Samstag durfte die Dritte Mannschaft zum Tabellenvierten nach Oberkassel, zur etablierten Kreisliga-Truppe von Jahn/West. Obwohl man mit einem Kader von 13 Mann anreiste, standen die Vorzeichen nicht so gut. Einige Rückraumspieler fehlten, so dass seit gefühlten zwei Jahren mal wieder das „Urgestein“ Bernd auf dem Spielbericht stand. Und sogar der Coach Marc Mührmann durfte sich mit warm machen.

    Dann ging alles nicht so glücklich weiter. Dirk, der Torwart der Dritten, verletzte sich beim Einwerfen. Janosch, der eigentlich aussetzen sollte und im Kampfgericht saß, schnappte sich Dirks Klamotten und sprang ein. Allerdings startete Thomas im Tor. Dann kam noch hinzu, dass das Spiel mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen wurde. Christian und Max mussten eigentlich zur zweiten Hälfte weg. Und so lief dem Team schon vor Spielbeginn die Zeit davon.

    Die ersten zehn Minuten liefen besser für die Düsseldorfer, und wenn Thomas nicht mit der einen oder anderen Parade geglänzt hätte, wären sie wohl auch weggezogen. So konnten die Dumeklemmer das Spiel jedoch bis zum 4:4 ausgeglichen gestalten. Immer mehr konnte sich der TVR im Folgenden in der Abwehr auf den gegnerischen Angriff einstellen. Der Halblinke und der Rechtsaussen von Jahn/West waren zwar das ganze Spiel über immer wieder torgefährlich. Aber im Grunde hatte man sie in entscheidenen Momenten im Griff. Der TV lernte aus seinen Fehlern und ging mit einer 6:8-Führung in die Halbzeit.

    In dieser musste Max gehen. Aber Michael übernahm den Part des Halblinken souverän. Bis zur 12:13-Führung konnten sich die Ratinger aber nie entscheidend absetzen. Ab der 44. Minute änderte sich dann noch einiges. Jan-Philipp kassierte seine dritte Hinausstellung und durfte auf die Tribüne zu den TV-Anhängern. Eddy kam auf die Mitte und machte auch dort eine klasse Figur bis zum Ende. Janosch ging für Thomas zwischen die Pfosten. Beide machten an diesem Spieltag einen hervorragenden Job. Zudem verletzte sich Jan und musste durch Bernd ersetzt werden. Nach einem Fehler in der Abwehr konnte er sich direkt durch ein Tor am Kreis auszeichnen. Eigentlich hätte man meinen müssen, dass durch die ganzen Umstellungen Probleme kommen. Aber NEIN!!! Im Gegenteil. Alle kämpften für einander und fügten sich problemlos ein. Und so kam durch einen 9:2-Lauf in den letzten zwülf Minuten der vollkommen verdiente 15:22-Sieg zustande.

    „Unsere Torleute scheinen im Moment immer den richtigen Riecher zu haben, wer zu welcher Zeit am besten im Tor steht. Dominik und Chris steigerten sich in Hälfte zwei. Andre ist konditionell über sich hinausgewachsen. Eddy und Jan sind im Mittelblock und am Kreis wie immer eine Bank gewesen. Max machte nach leichten Startschwierigkeiten ein starkes Spiel bis zur Pause. Philipp nahm immer wieder das Heft in die Hand auf seiner Mittelposition. Michael kam, traf und holte zwei Siebenmeter auf der ungewohnten linken Seite raus. Bernd fand sofort ins Spiel und machte den Eindruck als ob er immer spielen würde und nicht nur einmal im Jahr. Soll aus meiner Sicht heissen, das alle prima waren. Aber heute verdient sich Pfiffi ein Extra-Lob. Er hat spürbar die Führung übernommen und sehr mannschaftsdienlich gespielt. Zudem war er mit neun Toren auch erfolgreichster Werfer. Gott sei Dank waren alle so gut. Dann brauchte ich nicht zu spielen. :-)))“, so das abschließende zufriedene Fazit Trainer Mührmann.

    Im Moment ist die dritte Mannschaft des TV Ratingen Tabellenführer der Kreisliga. Am kommenden Samstag kommt es am Europaring um 20:00 Uhr zum Duell mit Unitas Haan, der großen Unbekannten der Liga. Haan konnte die letzten beiden Partien für sich entscheiden und haben demnach einen kleinen Lauf, nach fünf Niederlagen in den ersten Spielen. Will die Dritte oben bleiben, ist ein Sieg Pflicht, da zum Ende der Hinrunde noch schwere Spiele gegen Mannschaften aus der Tabellenspitze warten. Also – weiter so. Und immer von Spiel zu Spiel denken. (-mm)

  • Niederlage im Spitzenspiel: Erste Herren jetzt fünf Punkte hinter LTV zurück

    Niederlage im Spitzenspiel: Erste Herren jetzt fünf Punkte hinter LTV zurück

    Es war das erwartet spannende Spitzenspiel der Niederrhein-Verbandsliga. In einer umkämpften Partie musste die erste Herrenmannschaft am Sonntagnachmittag gegen sehr souveräne Gastgeber in Wuppertal ihre zweite Niederlage der Saison einstecken. Der LTV steht jetzt fünf Punkte vor den Ratingern und damit auf einem guten Weg zur Meisterschaft.

    Nach einem schwungvollen 0:2-Start des TV in den ersten Minuten wachten die Hausherren auf und übernahmen fortan das Zepter in dieser Partie. Es sollte die einzige Führung der Grün-Weißen sein. Nach einem schnellen Ausgleichstor zum 2:2 passierten den Ratingern zu viele technische Fehler, und Wuppertal konnte sich auf 6:2 absetzen. Die offene 3-2-1-Deckung provozierte häufig leichte Abspielfehler bei den Gästen. Zudem wurden wieder einmal zu viele gute Abschlusschancen vergeben. Dass die Ratinger nicht weiter in Rückstand gerieten, lag vor allem an der schlechten Torausbeute der Gastgeber. Der Rückstand konnte so in der ersten Halbzeit relativ konstand bei drei Toren gehalten werden. Auffällig war, dass ein Großteil der Aktionen über die Ratinger Kreisläufer lief. Viel zu selten konnten die Halbpositionen leichte Tore erzielen. Auch die Aussen waren zu diesem Zeitpunkt quasi abgemeldet. Defensiv hielt man oft lange gegen die wurfgewaltigen Rückspieler mit, verpasste es aber häufig, in letzter Konsequenz das Spiel zu unterbinden.

    Das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Die Ratinger traten von da an wesentlich aggressiver auf und auch das Angriffsspiel wurde zusehends variabler. Beim Stand von 19:19 glichen die Ratinger erstmals seit den ersten Minuten aus, schafften es aber nicht, selbst in Führung zu gehen. Bis zum Stand von 24:23 zeigte der TV, dass er sich streckenweise durchaus auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer befindet. Am Ende fehlten den Ratingern die letzte Souveränität, um das Spiel zu gewinnen. Leichte Fehler in der zuvor starken Defensive und ein Wechselfehler ermöglichten es den Wuppertalern, sich nochmals mit drei Toren abzusetzen und so das Spiel zu gewinnen. Der Endstand von 30:28 ist vor allem das Resultat einer engagierten zweiten Halbzeit.

    Unterm Strich muss der TV sich wieder einmal vorwerfen lassen, zu viele leichte Fehler zu machen. Allerdings zeigten sich die Wuppertaler auch als der erwartet schwere Gegner, welcher eben diese Fehler leicht ausnutzen konnte. (-fh)

  • Deutlicher Sieg der Damen-Reserve in Unterrath

    Deutlicher Sieg der Damen-Reserve in Unterrath

    Hoch motiviert machten sich die zweiten Damen am Sonntagmorgen auf den Weg nach Düsseldorf, um dort gegen die dritte Damenmannschaft aus Unterrath anzutreten. Spielerisch wollte man an die gute Leistung aus dem Spiel gegen den Tabellenführer Gerresheim anknüpfen, und die Voraussetzungen dafür schienen gegeben zu sein: 16 Spielerinnen waren erschienen, sodass Trainer René Janßen zunächst entscheiden musste, welche 14 spielen durften. Selten hatte man so aus den Vollen schöpfen können!

    Leider misslang es den Ratingerinnen wie so oft, wach und konzentriert ins Spiel zu starten. Es dauerte lange bis das erste Tor auf der Seite der Gäste fiel und dies zusätzlich erst durch einen 7-Meter, den Suna Atac verwandelte. Der erste Treffer aus dem freien Spiel heraus gelang nach einer gefühlten Ewigkeit der erfahrenen Stefanie Ellrott. Glücklicherweise taten sich auch die Damen aus Unterrath schwer damit, Tore zu erzielen. Nach einer Viertelstunde stand es gerade mal 3:4 und der Knoten wollte und wollte nicht platzen. Schläfrig und langsam liefen beide Mannschaften über den Platz und nahmen dabei mehr oder weniger den Ball mit hin und her. Auf Ratinger Seite zeigte sich vor allem das Spiel über die Außen als verhältnismäßig schwach. Auch ein Team-Timeout nach 20 Minuten rüttelte die Mannschaft nicht wach. Als Zuschauer fragte man sich wirklich, ob da auf dem Feld dieselbe Mannschaft spielte, die in ihrem letzten Spiel den Tabellenführer geschlagen hatte. Mit einem Stand von 5:8 gingen Unterrath und Ratingen in die Halbzeit.

    In der Kabine sprach René Janßen das aus, was alle selber merkten: das auf dem Spielfeld Gezeigte war leistungsmäßig schwach und deutlich zu wenig, wenn man hier mit einem Sieg nach Hause fahren wollte. Auf die recht solide Abwehrleistung ließ sich zwar aufbauen, aber Lauf- und Angriffsverhalten mussten sich deutlich verbessern. Und genau das forderte der Trainer von seinen Damen ein, denn dass sie prinzipiell dazu in der Lage sind, hatten sie oft genug unter Beweis gestellt.

    Aller guter Wille schien nichts zu nützen; in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit gelang es zunächst den Unterratherinnen, den Abstand auf ein Tor zu verkürzen (9:10). Die Tatsache, dass der Sieg nun ernsthaft gefährdet war, schien bei den zweiten Damen immerhin noch einmal ein paar Lebensgeister zu aktivieren. Endlich präsentierte sich die Abwehr im Zusammenspiel mit der Torhüterin in ihrer gewohnten Stärke und ließ über einen Zeitraum von fast zehn Minuten nur einen weiteren Ball ins Tor. Besonders verlässlich agierten hierbei Natalie Cox und Katharina Kühnert im Mittelblock. Nach dem zweiten Team-Timeout schien auch im Angriff endlich der Knoten geplatzt zu sein, sodass die Ratingerinnen in der Endphase des Spiels beinahe mehr Tore erzielten als in der gesamten ersten Halbzeit. Letztlich entführte die Mannschaft die Punkte über die Stadtgrenze und siegte deutlich mit 11:19.

    Über diese zwei Punkte freut man sich natürlich, aber selbstkritisch kann man mit der eigenen Spielleistung dennoch nicht zufrieden sein und muss sich eingestehen, dass man den Sieg vielmehr der Schwäche des Gegners als der eigenen Stärke verdankt. Das muss im nächsten Spiel anders laufen! (-mm)

    Es spielten: Nadine Ciecior, Carina Sassmannshausen (Tor) – Chantal Runte (1), Christine Abel, Natalie Cox (2), Stefanie Ellrott (3), Katharina Kühnert (3), Kristina Greisinger, Suna Atac (4), Laura Hannemann (4), Nikita Reucher (2), Katharina Daugs, Pia Franke

  • „Ein Derby hat seine eigenen Gesetze!“ – Zwote zu Gast bei TuS Lintorf II

    „Ein Derby hat seine eigenen Gesetze!“ – Zwote zu Gast bei TuS Lintorf II

    Die drei Euro ins Phrasenschwein zahlt Trainer Niklas Vogel gerne, wenn es ihm dafür gelingt, die Konzentration seiner Spieler für das Derby am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Breitscheider Weg in Lintorf zu schärfen. Denn lange war das Derby zwischen den beiden Zweitvertretungen der großen Ratinger Traditionsvereine nicht mehr derart brisant, wie es für Samstag zu erwarten ist. Beide Teams sind sehr gut in die Saison gestartet und belegen derzeit die Plätze eins (TVR) und vier (TuS). Mit einem erneuten Sieg, es wäre der siebte (!) in Folge, würde sich die Zwote bereits um fünf Punkte vom Verfolger distanzieren. Zeitgleich spielt Wersten gegen Neuss. Hier klauen sich die weiteren Verfolger gegenseitig die Punkte. Bei einem Derbysieg kann es also ein perfekter Spieltag für die Zwote werden.

    Dafür muss aber zunächst Lintorf in eigener Halle geschlagen werden. Ein schweres Unterfangen. Denn die Lintorfer sind gegenüber der Vorsaison durch die Unterstützung von Kevin Held aus der ersten Mannschaft nochmal stärker geworden. Er allein ist im linken Rückraum gerne mal für 13 Tore gut, wie z. B. beim Sieg in Unterrath. Ihm gilt sicherlich besondere Aufmerksamkeit in der Defensive. Zudem zählt Rückraummitte Braun mit zu den besten Spielmachern der Liga. Diese Achse gilt es in den Griff zu bekommen.

    Das große Prunkstück der Zwoten ist glücklicherweise die Abwehr. Mit knapp unter 23 Gegentoren pro Spiel stellen die Grün-Weißen einer der besten Defensiven der Liga. Darauf will man sich auch am Samstag verlassen. Mit Grauen denkt man am Europaring noch an das Vorjahresderby zurück, welches der TVR damals mit 41:45 verloren hat. Solch ein Schützenfest soll sich nicht nochmal wiederholen. Für dieses Spiel gilt es demnach etwas gutzumachen. Auf Revanche besinnt ist der TVR jedoch nicht vorrangig. Vielmehr will man die gute Ausgangslage weiter verbessern und mit einem Sieg die Lintorfer distanzieren. Dabei lässt sich das Team sicherlich nicht von der überraschend deutlichen Niederlage der Lintorfer am letzten Spieltag gegen das Kellerkind Gruiten-Hochdahl irritieren. „Ein klassischer Blackout der Lintorfer. Der wird uns wohl leider auch noch wiederfahren. Unsere Jungs wissen selbst nur allzu gut, dass man gegen Gruiten auch gerne mal beide Saisonspiele verlieren kann. Wir haben uns einen Joker erarbeitet, den wollen und werden wir aber nicht gegen Lintorf spielen!“, gibt sich Trainer Vogel zuversichtlich. Ihm wird neben Felix Bertram auch Mittelmann Peter Remke fehlen. Aber Ausfälle hat die Zwote bislang allesamt kompensieren können. Es ist somit alles angerichtet für ein packendes Derby. Die Vorfreude ist groß. (-nv)

  • Der Countdown läuft: Vorbericht zum Spitzenspiel der Ersten

    Der Countdown läuft: Vorbericht zum Spitzenspiel der Ersten

    In der Gruppe 2 der Niederrhein-Verbandsliga steht am Sonntag das erste Spitzenspiel für den TV Ratingen an. Die erste Mannschaft ist beim aktuellen Tabellenführer LTV Wuppertal zu Gast. Die drittplatzierten Ratinger sind wie die Wuppertal mit dem Ziel des Direktaufstiegs in die Saison gegangen. Nach zwei schwächeren Spielen steht der TV jetzt drei Punkte hinter den verlustpunktfreien Wuppertalern und befindet sich jetzt in einer Do-or-Die Situation. Ein Rückstand von fünf Punkten wäre über die restliche Saison nur äußerst schwer aufzuholen, vor allem, weil man auf Punktverluste des Tabellenführers spekulieren müsste.

    Für den TV sprechen die Ergebnisse der letzten Saison. Hier konnten zuerst in Wuppertal zwei Punkte entführt und später ein Remis am heimischen Europaring gefeiert werden. Zudem haben die Ratinger nach dem Ausrutscher gegen Styrum rechtzeitig wieder in die Spur gefunden. Beim 34:17 Heimsieg spielten die Dumeklemmer befreit auf und zeigten über weite Strecken eine hervorragende Leistung. Für das kommende Spiel müssen die Ratinger aber noch eine Schippe drauflegen.

    Der LTV wird höchstmotiviert in die Partie gehen und versuchen, die Grün-Weißen weiter auf Abstand zu halten. Mit einem 30:25 Sieg gegen den viertplatzierten aus Essen-Horst konnten die Wuppertaler am vergangenen Wochenende ein weiteres Ausrufezeichen setzen. Mit ihrer offensiv geprägt 3:2:1-Abwehr und einem extrem schnellen Umschaltspiel kam bisher noch kein Gegner wirklich zurecht. Für die Ratinger gilt es, die Angriffsmaschine der Gastgeber schnell in den Griff zu bekommen und sich früh auf die ungewohnte Abwehrformation einzustellen. In der Sporthalle Buschenburg wird der LTV traditionell extrem lautstark unterstützt. Die erste Mannschaft freut sich daher über jegliche Unterstützung von daheim. Anpfiff ist am Sonntag um 16:45 Uhr in der Dieckerhoffstr. 18 in Wuppertal. (-fh)

  • Die erste Damenmannschaft kann auswärts in Styrum doppelt punkten

    Die erste Damenmannschaft kann auswärts in Styrum doppelt punkten

    Am vergangenen Wochenende konnten die ersten Damen des TV Ratingen ihren zweiten Tabellenplatz festigen. Auswärts gegen Styrum fehlten den Ratingerinnen Ronja Mantyk und Monja Szkodny. Mit ansonsten vollzähligem Kader liefen die Grünen in Mülheim auf.

    Besonders schön es es diesmal zu berichten, dass jede Spielerin der Grün-Weißen sich mit mindestens einem Tor in dem Spielbericht vermerkt hat. Dies spiegelt auch den Verlauf des Spiels wider, denn die Teamleistung wurde gegen Styrum ganz groß geschrieben. Die erste Halbzeit war noch relativ offen gestaltet und ohne großen Vorsprung für den TV. Nach der Pause aber konnte sich die Mannschaft in der zweiten Hälft gegenseitig so pushen, dass aus einem Halbzeitstand von 11:13 ein deutlicher 22:29-Sieg wurde.

    Natürlich sind einige Aktionen noch ausbaufähig, doch die Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt und die Punkte sicher nach Hause gebracht. Jetzt hat man sich das spielfreie Wochenende ersteinmal verdient, bevor es bis Weihnachten im strammen Spieltagsrhytmus weitergeht. (-vm)

    Es spielten: Rebecca Wagner (Tor) – Melle (4), Svenja (3), Ramona (1/1), Xenia (2/1), Vani (1), Caro (3), Verena (5/2), Anna (4), Lotta (2) und Birgit (4)

  • D2 schlägt sich tapfer, verliert aber trotzdem gegen ART D1

    D2 schlägt sich tapfer, verliert aber trotzdem gegen ART D1

    Genau wie die D1 musste die D2 am vergangenen Sonntag bei der ART zum Auswärtsspiel antreten. Die D2 spielte dabei gegen die Erstvertretung der Rather.

    Zu Beginn sah es schlecht für die Dumeklemmer aus. ART hatte von Anfang an die Nase vorn. Schnell war die Stimmung unten, immer wieder kam der Gegner zu Tempogegenstößen und der Torhüter im Ratinger Tor konnte nur wenig gegen diese Wurfgewalt der Spieler entgegensetzen. Dann aber wachte das Team regelrecht auf und zeigte mehr Mut, was dann auch belohnt wurde. Hugo und Lenni brachten so die jungen Ratinger wieder in die Spur. Beide Spieler brachen immer wieder mit Tempo durch und erzielten schöne Tore. Am deutlichen Ergebnis änderte es aber nichts, zu überlegen waren die Spieler des ART.

    Zum Ende der ersten Halbzeit ein kleiner Schreck. Torhüter Christian verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste das Ende der ersten Halbzeit von der Bank aus beobachten. Mats, sein E-Jugend-Partner vertrat ihn in den letzten fünf Minuten gut zwischen den Pfosten. Nach einer eher turbulenten ersten Halbzeit stand ein 17:6 gegen die Gäste auf der Anzeigetafel.

    Nach der Halbzeitansprache zeigte sich die Mannschaft deutlich besser. Eine bessere Abwehr und mehr Zug zum Tor brachte dem Team noch mehr Selbstvertrauen. Immer häufiger gelang es, die Abwehr von Düsseldorf zu durchzubrechen. Nun sah man auch ab un zu ein Lächeln auf den Gesichtern der Spieler. Und so gestalteten sie auch das Spiel in den letzten zehn Minuten. Auch Christian war wieder dabei und konnte ein paar Tempogegenstöße mit schönen Paraden entschärfen. Selbst die E-Jugendlichen konnten am Ende gegen die körperlich deutlich stärkeren Düsseldorfer einige Tore erzielen. Zum Ende stand es dann verdient 33:16 für die Heimmannschaft.

    Die zweite Garde der D-Jugend spielt nun in der Kreisklasse weiter und versucht dort, dann an der Spitze mitzuspielen. Vielen Dank an die E-Jugend, die die Mannschaft zahlreich und oft unterstützt hat. (-ha)

    Es spielten: Christian (Tor) – Lenni (8), Sana (3), Mats (1), Niko (2), Hugo (3), Raphael, Ronan (2), Benjamin

  • Die erste Herrenmannschaften festigen den dritten Tabellenplatz

    Die erste Herrenmannschaften festigen den dritten Tabellenplatz

    Nach einem enttäuschenden Auswärtsspiel bei der DJK Styrum am vergangenen Wochenende konnten die ersten Herren des TV beim Heimspiel am Samstag Wiedergutmachung betreiben. Gegen eine schwache Mannschaft aus Mülheim gewannen die Grün-Weißen deutlich mit 34:17. Nach einer holprigen Anfangsphase übernahmen die Gastgeber schnell die Überhand und ließen bis zum Abpfiff keinen Zweifel am fünften Saisonsieg. Mit 11:3 Punkten kann der TV so seinen dritten Tabellenplatz festigen. Der Abstand auf den Tabellenführer LTV Wuppertal beträgt allerdings weiterhin drei Punkte.

    In den ersten Minuten des Spiels machten die Ratinger Anstalten, an die desaströse Leistung der Vorwoche anzuschließen. Besonders im Torabschluss tat man sich schwer, weshalb die HSG Mülheim früh mit 1:3 in Führung gehen konnte. Doch der TV fing sich anders als im letzten Spiel schnell und zeigte von da an eine konzentrierte Leistung. Der schnelle Rückstand wurde bereits nach wenigen Minuten in ein 6:3 umgemünzt. Vor allem durch schnelle Gegenstöße und eine solide zweite Angriffswelle gelang es den Ratingern, leichte Tore zu erzielen. Hier konnte sich besonders Jonas Oberwinster hervortun, der in der ersten Hälfte vier Treffer beisteuerte. Insgesamt war es aber besonders die Abwehr, die den Mülheimern früh jeglichen Glauben an zwei Auswärtspunkte nahm. Obwohl die Innenblockspieler immer wieder ausgetauscht wurden, blieb das Tor bis zum Ende der ersten Halbzeit nahezu vernagelt. Lediglich zwei weitere Gegentreffer mussten die Gastgeber nach der Anfangsphase noch hinnehmen. Der 15:5-Halbzeitstand unterstreicht diese vorzügliche Defensivleistung.

    Daran änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts. Obwohl das Trainerteam Trimborn/Müller nun immer wieder wechselte und auch einige Spieler auf für sie ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen, konnte die HSG Mühlheim nicht näher herankommen. Durch zahlreiche Zwei-Minuten Strafen dezimierte sich der Gast zudem immer wieder selbst und nahm sich so selbst jede Chance auf eine Überraschung. Die Ratinger konnten durch ein einfaches Angriffsspiel weiterhin viele einfache Tore erzielen. Davon profitierten besonders Jens Szonn und Moritz Metelmann über die beiden Halbpositionen. Auch Jörg Schomburg überzeugte mit fünf Toren. Über die Spielstände von 22:8, 25:10 und 30:13 setzte sich der TV immer weiter ab. Der hohe Endstand von 34:17 spiegelt damit völlig zurecht ein deutlich überlegendes Spiel der Ratinger wider.

    Der TV kann damit optimistisch in die einwöchige Pause gehen. Danach geht es zum Spitzenspiel zum Tabellenführer LTV Wuppertal. (-fh)

  • Zwote behauptet mit 34:24 eindrucksvoll die Tabellenführung gegen Wersten

    Zwote behauptet mit 34:24 eindrucksvoll die Tabellenführung gegen Wersten

    So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war das Spitzenspiel zwischen dem TV Ratingen II und dem SV Wersten 04 am Samstagabend längst nicht. Der 34:24-Sieg ist am Ende verdient und überraschend deutlich, das Spiel jedoch war über lange Zeit ausgeglichen. Dank des Sieges und der vollkommen überraschenden Niederlage des Tabellenzweiten TuS Lintorf in Gruiten behauptet die Zwote die Tabellenführung und baut den Vorsprung auf die Verfolgerteams aus Lintorf, Neuss und SFD Düsseldorf bereits auf drei Punkte aus. Entsprechend groß war der Jubel nach dem Spiel am Europaring.

    Bis dahin war es aber der erwartet schwere Weg zum Sieg. Die erste Halbzeit war über die gesamten 30 Minuten komplett ausgeglichen. Die Führung wankte hin und her. Richtig absetzen konnte sich keine Mannschaft. Mit einem kleinen Zwischenspurt vor der Pause konnten die Grün-Weißen zumindest beim Stand von 16:14 mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause gehen.

    Diese Führung war nach der Pause jedoch schnell wieder weg. Wersten drehte das Spiel zum 18:19. Es war die schwächste Phase des Spiels der Zwoten. Trainer Niklas Vogel hatte bereits die grüne Karte in der Hand und wollte die Auszeit nehmen. Nach zwei Umstellungen fing sich das Team wieder und holte zur stärksten und entscheidenden Phase aus. Mit einem 8:0-Lauf enteilte die Zwote von 22:21 auf 30:21 und brach die Werstener Gegenwehr. Das Spiel war nun entschieden. Insbesondere der starken Defensive war dies zu verdanken. Wersten fiel mit zunehmender Spielzeit immer weniger ein und Ratingen fuhr zahlreiche Konter.

    Trainer Niklas Vogel ist nach dem Spiel vollen Lobes für sein Team: „Es freut mich sehr zu sehen, mit welcher Ruhe das Team zu Werke geht. Ähnlich wie gegen Neuss haben wir den Gegner so nach und nach mürbe gemacht und das Spiel verdient gewonnen. Es zahlt sich derzeit aus, dass wir in den vier spielfreien Wochen so viel gearbeitet haben. Das werden wir auch beibehalten.“. Ein Sonderlob verdiente sich Mittelmann Fabian Sarafin, der mit sieben Toren erfolgreich war und sein stärkstes Saisonspiel ablieferte.

    Für die Zwote steht nun ein spielfreies Wochenende an, ehe es dann am 26.11.16 auswärts zum Derby gegen den TuS Lintorf II kommt. Lintorf ist ebenfalls sehr gut in die Saison gestartet und in der Verfolgerrolle. Vollkommen klar, dass die Punkte mit zurück zum Europaring genommen werden sollen. (-nv)

    Es spielten: Scholz, Vorberg – Schäper (1), Glöckler (6), M. Zietz (3), B. Jochems (5), Sarafin (7), Remke (2), P. Jochems (6), Lohrenz (3), Schmidt, Fuck (1), R. Zietz